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Abbé Franz Stock   Inhalt   Institut für die Liturgie des Volkes Gottes

Brücken zur Welt


Partnerschaft mit dem
Kloster der Auferstehung in Beirut/ New Rauda
und Faraya im Libanon


und der
Diözese Jasikan/ Ghana mit ihrem Bischof Gabriel Mante
und Pfarrer Dr. theol. Simon Kofi Appiah



Libanon


Das Kloster der Auferstehung (Monastische Gemeinschaft in der griechisch - katholischen Erzdiözese Beirut) ist ein geistliches und pastorales Zentrum mitten in der Hauptstadt Beirut und in der Einsamkeit der Berge in Faraya.

Das Kloster der AuferstehungDas Kloster wurde während des libanesischen Krieges in den Bergen in Faraya von Abt (Archimandrit) Dr. Joseph Hallit - als offenes - aber streng kontemplatives Kloster innerhalb der griech.- kath. Kirche gegründet.
Es ist ein wie ein " Taizé" für den Nahen Osten geworden!


Nach dem Krieg wurde mitten im Herzen Beirut´s eine Niederlassung mit dem gleichen Ziel gegründet : Einheit von kontemplativen Leben und missionarische Pastoral - mit Pastoralzentrum, Gästehaus, Studios für Fernsehaufnahmen und Theater, Buchhandlung und Werkstätten für Paramente und Ikonen - ein Ort der Pastoral des Empfanges für junge Menschen und Erwachsene aus dem großen Reichtum der Spiritualität der Ostkirchen.

 

 

 

 



Ghana

Bischof Gabriel Mante

Bischof Gabriel Mante ist der erste Bischof in der neu gegründeten
Diözese Jasikan - in der Volta - Region in Ghana.

Es ist ein ländliches von der Zentralregierung vernachlässigtes Gebiet
ohne genügnde Infrastrukturen.

Bei der Gründung der Diözese hatte Bischof Gabriel nichts - keine Infrastruktur: kein Bischofshaus, keine Zentrum für die bischöfliche Verwaltung, weder Telefon noch Telefax, keine Elektrizität!
Es fehlte an Allem - kein Zentrum für die Pastoral der Diözese, kein Krankenhaus oder Ambulanzen und ganz wenig kirchliche Schulen für die Kinder und Jugendliche seiner Diözese- aber er hatte einen anderen Reichtum er hatte und hat viele engagierte MitarbeiterInnen und eine hoffnungsvolle Jugend.
Seit dem hat er in Jasikan mit Hilfe von Missio, Kirche in Not und Misereor ein schönes, bescheidenes Zentrum für die Diözesanverwaltung und Planung, ein Bischofshaus und in der Diözese viele Krankenstationen und Schulen aller Art , viele Frauenprojekte so zum Beispiel ein Frauenprojekt mit eigener Solidaritätssparkasse mit einem Restaurant - von den Frauen betrieben für Fernfahrer - etc Und jetzt auch in Nsuta bei Jasikan ein Pastoralzentrum der Diözese - erbaut durch Pfarrer S.K. Appiah..









Zu diesen seinen engagierten MitarbeiterInnen der Diözese gehört auch Pfarrer Dr. theol. Simon Kofi Appiah,
Priester und Familientherapeut. (Hier zusammen mit fr. Peter bei der Weihnachtmesse 2000 in Aix)


Nach seinem Promotionsstudium im Fach theologischer Ethik über das Thema “Inkulturation traditioneller Werte der Familie in Ghana und Ethik” an der Universität in Tübingen - für seine Doktorarbeit bekam er 2000 den Preis der Universität Tübingen. – und seiner therapeutischen Ausbildung am Institut für Familientherapie in Stuttgart begann er noch ein Weiterstudium in London. Dieses schloss er im Oktober 2001 mit dem Diplom in Psychologie und der Aufnahme als anerkannter Psychotherapeut in die englische königliche Gesellschaft für Psychotherapie ab - nun kann er auch in Ghana Familientherapeuten ausbilden.

Sein Doktorvater in Tübingen wollte, dass Dr. Appiah in Tübingen sofort anschliessend weiterstudieren solle; Er besorgte ihm ein Stipendium für seine Habilitation, dennoch kehrte er im Oktober 2001 in seiner Heimat Ghana wieder zurück.
Sein Bischof Gabriel Mante beauftragte ihn dann ein Zentrum für die Diözese zu planen und aufzubauen mit den Schwerpunkten heilende Pastoral und Jugendpastoral.
Außer einem Grundstück war damals nichts da! Er wohnte und wohnt noch im Pfarrhaus der Gemeinde bei einem befreundeten Priester und baute das Zentrum auf; davor reiste er im Namen des Bischofs in der ganzen Diözese umher um eine Bestandsaufnahme und Situationsanalyse zu machen - neben seiner therapeutischen Arbeit !.

 

Das „Diözesane Zentrum für Bildung und Beratung
von Jasikan “
( Jasikan Diocesan Formation and Counseling Centre = JDFCC) in Nsuta

Bischof Gabriel stellt das Zentrum vor:

„Menschen jeden Alters stehen immer wieder vor der konkreten Herausforderung, die Lebensqualität der Menschen in ihrem Umfeld zu verbessern. Auch unsere Diözese ist von diesem Ruf nicht ausgenommen. Bei den Versuchen, dieser Aufgabe gerecht zu werden, wird uns dankbar bewusst, mit welchen natürlichen Gaben wir bereits bedacht wurden: fruchtbarer Boden, ein guter Gemeinschaftssinn und eine großen Lebensfreude unter den Gemeindegliedern. Andere Faktoren jedoch stehen unserer Suche nach Selbsterfüllung entgegen. Wir wohnen in einem ländlichen Gebiet mit vielen Analphabeten, geplagt von Armut und anderen sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
Eine von der Diözese Jasikan durchgeführte Vergleichsstudie ergab, dass neben der Armut das Fehlen von Bildungs- und Fortbildungschancen eines der Hauptprobleme in der Region darstellt. Mit dem diözesanen Bildungs- und Beratungszentrum unserer Diözese Jasikan möchten wir durch Bildungsmaßnahmen, durch Psychotherapie und entwicklungssoziologische Aktivitäten dazu beitragen, dass diese Schwierigkeiten bewältigt werden.
Wir brauchen adäquate Strukturen, um diejenigen Dienste, die wir gerne verwirklichen möchten, zu etablieren. Durch die Verwendung unserer örtlichen Beiträge, kommen wir der Erfüllung unserer Ziele langsam näher. Durch die große Armut in unserer Region bleiben unsere Bemühungen entgegen unserer eigentlichen Absicht auf ein Minimum beschränkt. Aus diesem Grund richten wir unseren aufrichtigen Appell an Menschen und Organisationen in aller Welt, die uns bei der Bewältigung der Schwierigkeiten in unserer Region unterstützen können.

Bischof Gabriel A.A. Mante
Bischof von Jasikan (Ghana)

 

DAS DIÖZESANE BILDUNGS- UND BERATUNGSZENTRUM JASIKAN
ist ein Projekt, das wie viele andere von der Diözese Jasikan ins Leben gerufen wurde, um den Traum von einer höheren Lebensqualität für die Menschen innerhalb und außerhalb der Diözese Wirklichkeit werden zu lassen. Für uns ist dieses Zentrum ein Zeichen der Hoffnung.


DIE VISION

Das Zentrum soll zugleich Bildungsstätte, psychotherapeutisches Zentrum und Forschungsstandort für afrikanische Systeme der Familienberatung sein.

ZIELE

Das Zentrum soll in den folgenden drei Schwerpunktgebieten aktiv werden:

– Bildung und Information
– Beratung und Familienpsychotherapie
– Forschung.

 

Bildung und Information:
Das Bildungsangebot soll von formellen Schulungskursen und –seminaren bis hin zu offenen Diskussionsrunden und Workshops für junge Arbeitslose, örtliche Handwerker, Frauen, Gruppen von Bauern, Lehrer, Sozialarbeiter, pastoralen MitarbeiterInnen, Gruppe der Dorfältesten reichen.

Beratung und Familienpsychotherapie:
Professionell geschulte Berater und Psychotherapeuten sollen im Rahmen des Zentrums bedarfsgerechte Beratung für Einzelpersonen und Familien anbieten gemäß deren Bedürfnis in:

– Intervention und Therapie in familiären Krisensituationen,
– Unterstützung von Alleinerziehenden,
– Information zur besseren Gestaltung des normalen Familienalltags,
– Angebot von Ehevorbereitungskursen,
– Unterstützung der Opfer von familiärer Gewalt.

Forschung:
In den folgenden Gebieten soll Forschung betrieben werden: eingeborene - ghanesiche Kommunikations und Leitungsstrukturen und Stile, ein Palaversystem zur Lösung zwischenmenschlicher Beziehungsprobleme, Strategien für die sozio - pastorale Arbeit und der Status von Familie und Familienleben.

Adresse des
„Diözesanen Zentrums für Bildung und Beratung von Jasikan “
( Jasikan Diocesan Formation and Counseling Centre = JDFCC)

JDFCC Nsuta
Katholisches Sekretariat
P.O. Box JA 64
Jasikan, Ghana

 

Was wir tun:

1 für das Projekt Ghana:. Für Projekt Ghana:

1. für das Projekt Ghana:

Zunächst sammeln wir weiterhin Geld für den Bau des Zentrums und den Kauf eines VW-Busses - ein Auto für die Arbeit von Pfarrer Appiah haben wir bereits mit anderen Wohltätern wie denen der Pfarrei St. Maria in Stuttgart mitfinanziert.

Durch den Arbeitskreis "Partnerschaft Ghana ", der zur Zeit gegründet wird, wollen wir uns mit dem Land Ghana und der Diözese Jasikan beschäftigen um mehr über Ghana und das Gebiet und seinen Gaben und auch Sorgen kennen zu lernen.
Im Oktober 2005 hat Bischof Gabriel sieben Jugendliche unserer Gemeinde gefirmt; Für sie war das ein sehr großes Erlebnis , ebenso für ihre Familien und die Gemeinde.
Bischof Mante verbrachte zur Vorbereitung auf die Feier der Firmung ein Wochenende mit den Firmlingen im "Pfarrhaus". Das war für die Jugendlichen neu einen Bischof so hautnah und menschlich zu erleben und zu arbeiten! Der Bischof verbrachte auch mit den Familien und Gästen den Firmtag im Pfarrhaus im gemeinsamen feiern!

Pfarrer Dr. Appiah kommt regelmässig in unsere Gemeinde um den Pfarrer zu vertreten. Partnerschaft gewinnt hier durch ein Gesicht! Begegnungen im Alltag der Seelsorge, im Feiern der Gottesdienste und im Austausch und Kennenlernen der Lebensweisen in Ghana und der Deutschsprachigen im Ausland!
So wächst in kleinen Schritten Freundschaft und auch Katholizität! Es weitet unsere Sicht-, Denk- und Fühlweise! Wir lernen durch Pfarrer S.K. Appiah und seinen Bischof G. Mante die ghanesische Kultur kennen und schätzen.

Die "Arbeitsgruppe Partnerschaft" plant in absehbarer Zeit eine Besuchsreise mit einer kleinen Gruppe nach Jasikan - der dringend fällige Gegenbesuch!

 

2. für Projekt Libanon:

Unser Ziel ist auch der Aufbau einer Freundschaft mit den Menschen des Klosters/ Mönche, Schwestern, Jugendliche und großen libanesischen Freundeskreis des Klosters.

Wir bereiten durch Besuche von dort bei uns - wie z. Bsp. der von P. Joseph etc... - eine Studienreise in den Libanon für 2008 vor - diese Reise wird durch ein Seminar in Aix für die Mitreisenden vorbereitet!

 

Was uns wichtig ist an unseren Projekten:

Uns ist für beide Projekte sehr wichtig: eine echte Partnerschaft, Freundschaft und Begegnung um mehr voneinander zu lernen:

für Ghana: wollen wir besonders von der afrikanischen Pastoral und Kirche-Sein lernen und wie sie dort mit Armut als Herausforderung ihres Glaubens umgehen und wie sie dort den Dialog mit den anderen Religionen (animistische Religionen und Islam) und Kulturen leben und pflegen.

für den Libanon: Begegnung mit der arabischen Kultur und Christentum dort und dem Reichtum der Traditionen der ostkirchlichen Spiritualität sowie die reiche Vielfalt der verschiedenen christlichen Kirchen im Libanon kennen lernen unter dem Aspekt eines Weges für die "Einheit der Christenheit". Wichtig wäre auch dort den Islam und den Dialog mit ihm und den Christen kennen zu lernen!

AnsprechpartnerInnen:


Renate und Werner Geissinger
"Centre Abbé Franz Stock",
6, Rue Gustave Desplaces, Bât.2
F-13100 Aix-en-Provence

 

Für beide Projekte können Sie Spenden auf folgende Konten überweisen
- bitte vermerken Sie für welches Projekt Sie spenden wollen
und ob Sie eine Spendenbescheinigung wünschen!

Spendenkonten:

in Frankreich:
SOCIETE GENERAL:
Kontonummer: 30003-00051-000 5100036795447- 07
Communauté Catholique Germanophone
- Vermerk "Ghana" oder "Libanon"

oder in Deutschland:
LIGA Bank Stuttgart
BLZ: 75090300 Kontonr. 6489435

" Förderverein Sozialwerk Franz Stock"
Vermerk "Ghana" oder "Libanon"

 


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