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Gemeindebrief Pfingsten 2009

 

 

Aufwecker-Geist

 

„He, was soll das!?“ Die eben noch in sich versunkenen Männer heben die Köpfe, das verschreckte Häuflein ist hellwach: Die ei-nen schauen einander an, andere richten ihren Blick auf die Taube, die keineswegs friedlich daherschwebt. Als wäre ein Angriff zu fliegen, stürzt der Himmelsvogel auf die Apostel herab. Und die werden hellhörig, werden aktiv:

Den Vieren im Vordergrund reißt es die Rechte geradezu aus dem Schoß.

Gemalt als Verzierung des Messbuches für König Ludwig den Heiligen in Frankreich, spricht diese weit über 700 Jahre alte Miniatur auch uns an und lässt uns etwas von der Kraft und Wirkung des Pfingstgeistes ahnen.

Da sitzen also die Elf, und der göttliche Geist bringt sie in Be-wegung. So erzählt es Lukas in der Apostelgeschichte. Nicht nur die Apostel werden geweckt: Eine „Menge frommer Menschen aus allen Völkern unter dem Himmel“ strömt zusammen, weil sich im Obergemach „was tut“. Und alle verstehen, was die Jünger erzählen – „jeder in seiner Sprache“.

Zum Neidischwerden ist das! Nicht nur, dass die Vielen kommen, sondern dass die Rede der Apostel auch verstanden wird. Wir erleben Kirche – auch an Pfingsten – meist anders:

Da bleiben die Vielen weg, weil sich nach ihrer Wahrnehmung „nichts tut“.

Und die Sprache wird nicht als verständlich und erhellend erlebt. Machen wir also etwas falsch?

Haben wir den Anschluss an die Urkirche verloren?

Auch damals gelang nicht alles. Das erfahren wir ebenfalls aus der Apostelgeschichte, die von Streit, Missverständnissen, Kon-kurrenzdenken und Fehlentwicklungen erzählt – nicht aus Sensa-tionslust, sondern ehrlich und bekennend:

Verstehen und Umkehr, das Ja zu Christus und seiner Frohbotschaft sind immer wieder ein Wunder, das der Geist wirkt, und nicht der Mensch organisiert.

Auch für die Apostel war Pfingsten ein Glücksfall, ein Ausnah-meereignis, ein Hochfest. Auch sie mussten lernen, den Glauben werktags zu leben.

Auch und gerade der Werktag lebt vom Geist.

Da merken wir ihn nicht so eindeutig wie die Apostel und die Menschenmenge damals.

Ihr Erleben schildert der Maler, indem er den Geist als „stürmi-sche“, geradezu aggressive Taube zeichnet und „Lichtlinien“, ja „Feuerbäche“ von ihrem Schnabel ausgehen lässt. Diese Eindeu-tigkeit ist wahr, und gewiss haben sie viele von uns in einer ganz bestimmten Situation auch schon erlebt.

Aber sie wird die Ausnahme, das Besondere bleiben. Was in so einer Situation „einleuchtend“ und „mitreißend“ war, wirkt in den Alltag hinein, gibt Orientierung und Kraft. Still und unauffällig ist der Geist dann als Tröster, Begleiter, Mahner am Werk: als alltäglicher Wecker, damit wir Gottes Ruf hören und uns zum Guten bewegen lassen.


Hans Brunner

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Gemeinde in Aix
und der Militärgemeinde!

Mitten im Schreiben des Gemeindebriefes für Pfingsten hat mich eine schwere Grippe mit hohem Fieber erwischt. Daher muss ich das Bett hüten und schreibe Ihnen nur einen kurzen Pfingstgruß mit den wichtigen Terminankündigungen.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein schönes Pfingstfest.

Der „Aufwecker-Geist“ – wie ihn Hans Brunner in seinem Text nennt – wirke in Ihnen und in unserer Gemeinde!

Ich lade Sie herzlichst ein zu unseren Gottesdiensten und
Begegnungen:

 

 

Pfingstsonntag

 

um 11.00 Uhr Pfingstgottesdienst
in Notre Dame de la Seds
in Aix-en-Provence

anschließend Begegnung



 

 

 

 

 

 

Fest der Erstkommunion
Sonntag14.06.09

 

um 11.00 Uhr in der Kirche
Notre Dame de la Seds
in Aix-en-Provence

anschließend Begegnung

 


An diesem Sonntag empfangen in unserer Mitte Dora Bijvoet, Katharina de Chamisso, Yannick Neu und Axinia Lindenmann zum ersten Mal die Eucharistie.

Wir laden Sie alle herzlich ein zahlreich zu kommen, um unsere Kinder zu begleiten!

In Deutschland wird die Gemeinde oft wegen der großen Anzahl der Kinder vom Erstkommuniongottesdienst ausgeladen, damit die Familien genug Platz in der Kirche haben.
Bei uns ist es anders – kommen Sie zahlreich!

 

 

 

 

 

Sonntag
21.06.09

 

um 11.00 Uhr Gottesdienst
in Taradeau / VAR

anschließend Kirchkaffee

 

 

 

 

Gemeindefest

Sonntag 28.06.09, ab 16.00 Uhr
im Garten des Seelsorgers in Meyreuil

 

Es ist schon gute Tradition bei uns geworden, dass wir am Schuljah-resabschluss im Garten des „Pfarrhauses“ in Meyreuil ein Gemeindefest miteinander feiern.

Wie im letzten Jahr erbitten wir wieder einen Beitrag für das Buffet in Form von Salaten etc. Getränke und Grillwürste kaufen wir ein – bitte melden Sie sich bei uns, damit wir das Buffet koordinieren können!
Alle sind herzlich willkommen ¬– Sie können auch Gäste mitbringen.

Unser Vorbereitungsteam erbittet Anmeldung damit wir gut planen können! Es ist einfach besser für die Einkäufe, wenn man die Anzahl der Teilnehmer (Erwachsene und Kinder) kennt!

 

Kinderkatechese
mit Elisabeth Lau-Arnold

am Mittwoch, 17.06.09
um 15.00 Uhr
im Haus des Seelsorgers
in Meyreuil

 

Diese Katechese ist die letzte vor den Ferien; daher wollen wir nach der Katechese mit den Kindern ein „Sommerfest“ feiern. Die Kinder können dazu auch ihre Badesachen mitbringen!

Die Eltern bitten wir, etwas zu Essen mitzubringen und sich dafür untereinander abzusprechen!

 

 

 

 

Ich erbitte Ihre Mithilfe
zum Kauf des Autos
für unseren Dienst hier
für unseren ADiAler

 

Seit Peter Martin hatten unsere ADiAler immer einen Gebrauchtwa-gen für Ihren Dienst. 2006 schenkte uns dann Familie Kanzler, als sie nach Deutschland zurückkehrten, ihren alten Renault. Der hat uns gute Dienste geleistet – nun ist er schon altersschwach und wird bald leider seinen Geist aufgeben! Daher wollen wir einen anderen Gebrauchtwagen kaufen! Wir haben aus unserer Gemeinde dazu ein gutes Angebot bekommen.

Doch fehlt uns noch Geld – daher bitten wir Sie herzlichst, uns für den Kauf zu helfen – für jede Spende dafür sind wir dankbar!
Zahlreiche Spenden wären ein schönes Zeichen unserer Dankbarkeit für den Dienst der ADiAler bei uns! Schon jetzt danke ich Ihnen!

 


Seien Sie alle gegrüßt – ich freue mich, Sie zu
treffen!


Gottes Segen und schöne Pfingsten!

 


 

Flugtag in Le Luc

Samstag / Sonntag, 06./07. Juni 2009 auf der Base

 

Gemeindefest zum Rentrée

Sonntag, 06. September 2009, ab 16.00 Uhr
im Garten des Seelsorgers in Meyreuil


Wegbeschreibung zum Haus des Seelsorgers

Eine Wegbeschreibung zum Haus des Seelsorgers lassen wir Ihnen gerne per Post oder per Mail zukommen.


 

 

Nächster Gemeindebrief erschein Anfangs Juli zu Beginn der Sommerferien

 

 

Gemeindebrief Ostern 2009

 

 

 

Ein ganz anderes Wort zu Ostern

I
In diesen letzten Tagen erreichten uns Nachrichten und Bilder aus Deutschland, die mich sehr betroffen machten - Winnenden, diese Stadt in meiner Heimat, war überall präsent. Ich las dazu einen guten Artikel meines Freundes und unseres Konfirmationspfarrers, Herrn Pfarrer Roland Martin aus Stuttgart, welchen ich Ihnen nicht vorenthalten möchte Mit seiner Erlaubnis darf ich seinen Artikel hier abdrucken:

 

 

 

Winnenden - ganz persönlich

Winnenden, dort bin ich geboren. Winnenden, dort leben meine Eltern und zwei meiner Geschwister. Winnenden, dort habe ich Verwandte, Freunde und viele Bekannte. Winnenden, dort habe ich eine glückliche Kindheit verbracht. Winnenden, dort habe ich meine Frau kennen gelernt. Winnenden, dort wurde ich getauft, konfirmiert, getraut. Winnenden - eine liebenswerte Kleinstadt, umgeben von Weinbergen, Streuobstwiesen und Wäldern. Winnenden - eine schönere Heimat kann ich mir nicht vorstel-len. Und deshalb: „Winnenden“ - eines der schönsten Worte das ich kenne.

Bis zum 11. März war das so.
Doch heute will ich dieses Wort nicht mehr hören oder lesen. Pausenlos erschien es in den letzten Tagen auf allen Fernsehkanälen, im Radio, in allen Zeitungen und im Internet. Ganz plötzlich ist dieses mir so liebe Wort zum Symbol geworden für eine entsetzliche menschliche Katastrophe. Wer jetzt „Winnenden" liest oder hört, der denkt an Amoklauf und Massaker, an Hilflosigkeit und an Bedrohung. Winnenden steht für grausames Schicksal, zerstörte Familien. „Winnenden“ bedeutet auf einmal das Gegenteil von „heile Welt“.

Am Tag nach der Katastrophe war in einer Sondersendung des ZDF ein junger Mann zu sehen, der vor der Albertville-Realschule in Winnenden ein Schild hoch hält, auf das er ge-schrieben hat: „Gott, wo warst du?“

Seither denke ich immer wieder an diesen jungen Mann mit seinem Schild. Er hat nicht - wie die meisten anderen geschrieben: "Warum?" (Auf Hunderten von Zetteln, Briefen und Plakaten vor der Schule und vor der Kirche stand diese Frage: "Warum?". Und ich denke, wir alle fragen zuerst so, wenn etwas Schreckliches geschehen ist: "Warum?")

Der junge Mann fragt anders: „Gott, wo warst du?“. Das klingt fast so, als wolle er Gott zur Rede stellen. Wie ein Vater seine Tochter oder wie eine Lehrerin ihren Schüler manchmal zur Rede stellt: „Wo warst du?“.

Mein erster Gedanke war: „Das ist ganz schön respektlos. Darf ein Mensch Gott so fragen?“ - Aber inzwischen bin ich mir sicher: Ja, ein Mensch darf Gott so fragen. Ein Mensch darf (und soll!) alles, was ihn bewegt, vor Gott bringen.

Und noch etwas ist wichtig: Die Frage des jungen Mannes ist persönlich. Meistens werden solche Fragen unpersönlich gestellt, etwa so: „Und - wo war Gott, als der Attentäter kam?“. Der Mann auf dem Bild fragt: „... wo warst du?“. Das zeigt: Er will wirklich etwas wissen von Gott. Er will wirklich eine Antwort haben.

Ich hoffe, dass er eine Antwort bekommen wird. Er und auch die vielen Menschen, die durch diesen schrecklichen Anschlag in Leid und Verzweiflung geraten sind. Jede und jeder soll eine ganz persönliche Antwort bekommen. Das hoffe ich. Nur eine persönliche Antwort kann helfen. Eine „richtige“ Antwort, die für alle gilt, (wie eine Regel), die gibt es nicht. –

Ich vertraue darauf, weil ich es selbst erlebt habe: Wer Gott persönlich fragt, wie dieser junge Mann, der wird auch eine persönliche Antwort bekommen. Eine Antwort, mit der er leben kann, auch wenn sie nicht alles erklärt.

Es grüßt Sie
Ihr
Roland Martin

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie
gesegnetes Ostern!

Ja, wir feiern in dieser Welt der Gewalt und der vielen Fragen miteinander Ostern. Ich hoffe, dass jeder im Feiern der drei österlichen Tage (Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern) seine Fragen einbringen kann und dort auch eine Spur Antwort finden wird.

Daher lade ich Sie zur Mitfeier dieses Festes herzlich zu den Gottesdiensten in Aix, in Bormes-les-Mimosas und in Taradeau ein.

 

Ihr

frère Peter Arnold, Pfarrer

 

 

Unsere Gottesdienste:

Nôtre Dame de la Seds
22, avenue Jean-Dalmas
13090 Aix-en-Provence

jeweils um 11.00 Uhr außer Palmsonntag und Ostermontag
anschl. Begegnung


05.04.09
Palmsonntag
Gottesdienst mit Palmenweihe um 16.30 Uhr


13.04.09
Ostermontag:

Ostergottesdienst um 16.30 Uhr


10.05.09
5. Sonntag in der Osterzeit


Gottesdienst mit Taufe von Jane Madeleine Schäfer aus Le Luc
wieder um 11.00 Uhr

 

Nôtre Dame in Taradeau/VAR

jeweils um 11.00 Uhr außer Ostersonntag
anschl. Kirchkaffee

 


12.04.09

Ostersonntag
Ostergottesdienst um 18.00 Uhr


17.05.09

Sechster Sonntag in der Osterzeit

Gottesdienst mit Taufe von Rafael Handl
aus Gonfaron um 11.00 Uhr

 

„Haus des Seelsorgers“
Quartier Les Roux,
Chemin de Rambert
13590 Meyreuil

jeweils um 17.00 Uhr mit anschl. gemeinsamen Abendessen

 

 

26.04.09
3. Sonntag in der Osterzeit

24.05.09
7. Sonntag in der Osterzeit

Kein Gottesdienst am 03. Mai und 17. Mai.


Am 17. Mai ist jedoch um 18:00 Uhr eine deutsch-französische Messe
bei den Schwestern Nôtre Dame de la Merci



Gesegnetes frohes Ostern wünschen Ihnen

 

Bischof Gabriel Mante und Pfarrer Dr. S. K. Appiah aus Jasikan/Ghana und Père Joseph Hallit vom Kloster der Auferstehung im Libanon.

 

 

 

Katechese – Weitergabe des Glaubens und des religiösen Wissens an unsere Kinder.
Herzliche Einladung an alle Kinder und Eltern


Sowohl bei der Taufe (evangelisch oder katholisch) Ihrer Kinder haben Sie versprochen, Ihre Kinder im Glauben zu erziehen. Dazu gehört auch religiöses Wissen, Glaubenserfahrung und Praxis. Ich bin oft sehr verwundert, wie nachlässig Eltern mit dieser wichtigen Aufgabe umgehen – häufig sind Sport oder andere private Aktivitäten wichtiger! Gerade hier in Frankreich, wo es keinen Religionsunterricht in den Schulen gibt, würde ich mir von Eltern mehr verbindliches Engagement für Ihre Kinder wünschen! Haben Sie Mut, Ihr Kind Gott und Glauben kennenlernen zu lassen. Wir bieten Ihnen dazu Hilfen an in Katechese und Gottes-dienst!

Kinderkatechese mit Elisabeth Lau-Arnold

jeweils Mittwoch um 15.00 Uhr:
15.April 2009
13.Mai 2009

im Haus des Seelsorgers in Meyreuil

 

Karwoche – Eröffnung der Urlauberseelsorge-saison 2009
in Bormes-les-Mimosas auf dem Camp du Domaine

Auch in diesem Jahr sind wir wieder auf dem Campingplatz „Camp du Domaine“. Dort werden wieder 4 000 Deutsche erwartet – eine große Gemeinde!

Mit unserem Projekt „Miteinander Ostern feiern" eröffnen wir dort die Urlauberseelsorgesaison 2009.
Vielleicht haben Sie Lust einen Ausflug dorthin zu machen, um einen Gottesdienst mit uns zu feiern. Seien Sie herzlich willkommen!

Palmsonntag, 05. April 2009
10.00 Uhr: Familiengottesdienst
mit Palmenweihe
Beginn mit Palmenweihe auf dem Platz vor der Kapelle

 

Gründonnerstag, 09. April 2009
19.30 Uhr: Feierlicher Familiengottesdienst

zum „Gedächtnis der Einsetzung der Eucharistie / Abendmahl“

 


Karfreitag, 10. April 2009

14.45 Uhr: Kindergottesdienst
(Maison du Gardien, Allée de Bénat)

15.00 Uhr: Liturgie zur Todesstunde Jesu
Feier des Gedächtnisses des Sterbens Jesu

20.30 Uhr: Meditation – mit
Passionsmusik (von CD)

 

Karsamstag, 11. April 2009

21.30 Uhr: Feier der Osternacht
(Vigil und Eucharistiefeier) – Eröffnung mit dem Osterfeuer am Platz unterhalb der Kapelle, anschließend „Oster-Apéro“


Ostersonntag, 12. April 2009

11.00 Uhr: Feierlicher Familiengottesdienst zum Osterfest
anschl. Ostereiersuche der Kinder und Apéro

 

Ostermontag, 13. April 2009

10.00 Uhr: Eucharistiefeier

 

 



Das Katholische Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (KAS) in Bonn
hat einen neuen Leiter.
Herzliche Glückwünsche Herrn Pfarrer Peter Lang für sein neues Amt


Die deutschen Diözesanbischöfe haben Herrn Pfarrer Peter Lang aus der deutschsprachigen Gemeinde in Sydney zum neuen Leiter des KAS gewählt und ernannt.

Somit ist ein erfahrener und langjähriger Auslandsseelsorger unser neuer Leiter.
Herzliche Glück– und Segenswünsche habe ich in Ihrem Namen schon Pfarrer Lang geschrieben. Nehmen wir seinen geschwisterlichen Dienst für uns in unser persönliches Gebet und in das Gebet der Sonntagsmesse – wie wir es für jeden Leiter bisher taten!


Anfang März hat er seinen Dienst in Bonn angetreten.
Er hat uns Seelsorger aus Europa schon zu der Seelsorgekonferenz nach Warschau (15. – 19.06.09) eingeladen. Dort werde ich ihn treffen.



Vier Kinder aus unserer Gemeinde bereiten sich auf die Erstkommunion vor. Erst-kommunionfeier ist am Fest Fronleichnam den 14.06.09

Auch in diesem Jahr dürfen wir wieder Erstkommunion feiern. Vier Kinder aus unserer Gemeinde bereiten sich mit ihren Eltern auf den Festtag der Erstkommunion vor. Es sind Katarina de Chamisso, Dora Bijvoet, Axinia Lindenmann und Yannik Neu.

Nehmen wir diese Kinder und deren Familien in unser Gebet auf und stehen wir ihnen bei! Die Eltern werden von Elisabeth Lau-Arnold begleitet und beraten. Ganz herzlichen Dank ihr und den Eltern!

 

 

Unsere Partnerschaft mit Jasikan/Ghana – Einladung zum Engagement


Unser KGR (Kirchengemeinderat) hat in einer kleinen Broschüre die Projekte unserer Partnergemeinde in Jasikan / Ghana dargestellt - Sie erhielten sie mit der letzten Einladung. Für die Umsetzung der Projekte, deren Zielgruppe Kinder und Jugendliche sind, sind Bischof Mante und Pfarrer Kofi Appiah auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Dies führte zur Gründung des Freundeskreises der Diözese Jasikan, der mit einer festen monatlichen Summe die Projekte in Ghana fördern möchte.
Wir haben uns daher sehr über Ihr reges Interesse, dem Freundeskreis beizutreten, gefreut und bedanken uns im Namen der Kinder und Jugendlichen in Jasikan für jeden weiteren Beitritt.
Ein Mitglied des KGR sagte mir kürzlich: „Uns Deutschen im Ausland geht es so gut.“ Das wäre doch ein Grund, sich konkret für die Projekte in Jasikan zu engagieren!
Neu ist die Möglichkeit der Erteilung einer Einzugsermächtigung an uns. Diese Variante empfehlen wir Ihnen, da sie im Gegensatz zu einem Dauerauf-trag kostenfrei ist.
Wenn Sie auch ein Freund der Diözese Jasikan werden wollen, füllen Sie bitte das beiliegende Formular aus und senden es an das Centre Abbé Franz Stock.
Bärbel Eberhard wird das Spendenkonto für uns verwalten – Ihr und Werner und Renate Geissinger herzlichen Dank für ihr Engagement!
Wir leisten Hilfe, die direkt ankommt – ohne Verwaltungskosten!!
Bischof Mante hat mich eingeladen, endlich seine Diözese zu besuchen; seit über zehn Jahren wartet er auf meinen Besuch. Nun hat er mich zum Fest der Priesterweihe im Juli eingeladen und ich werde hinfahren – natürlich auf meine Kosten!

 

 

Weitere Termine
Bitte unbedingt in Ihrer persönlichen Planung vormerken:

 


Sonntag, 13. Juni 11.00 Uhr
Feier der Erstkommunion
in Nôtre Dame de la Seds in Aix


Samstag/Sonntag, 06./07. Juni
Flugtag in Le Luc (Flugplatz)


Sonntag, 28. Juni Nachmittags:
Gemeindefest
im Garten des Pfarrers in Meyreuil
Abschied von vielen Gemeindemitgliedern

 


Sonntag, 06. September
Gemeindefest zum Rentrée im Garten des Pfarrers




 

 

 

Gemeindebrief

zu Weihnachten 08

 

 

 

Maria und das Kind


In der Geburtsgeschichte Jesu, die uns Lukas erzählt, steht Maria im Mittelpunkt. Von ihr heißt es: „Sie gebar ihren Sohn, den Erstge-borenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war“ (Lk 2,7).

Die Künstler haben Maria auf den Weihnachtsbildern manchmal als Mutter dargestellt, die von den Geburtsschmerzen erschöpft im Bett liegt.
Andere Darstellungen zeigen Maria, wie sie ihr Kind im Arm hält und liebkost. Oft aber kniet Maria vor dem Kind, das auf dem blanken Boden oder auf dem Saum ihres Gewandes liegt. Sie betet ihr Kind an und schaut mit einem Blick der Liebe und des Glaubens auf das Unbegreifliche dieses Kindes.
Die Künstler haben mit diesen drei verschiedenen Weisen, Maria darzustellen, auch für uns drei Wege aufgezeigt, wie wir uns dem Geheimnis des göttlichen Kindes nähern können.
Da ist einmal die erschöpfte Maria, die ausruht, die in sich ruht, die sich von anderen Frauen pflegen lässt.

Wir sollen an Weihnachten nicht nur für andere da sein. Wir brauchen die Ruhe, um das Geheimnis des göttlichen Kindes in uns aufzunehmen, um in aller Stille offen zu werden für die Geburt Christi in unserer Seele. Wir sollen es uns gut gehen lassen.
Weihnachten ist nicht die Einladung zu hektischer Betriebsamkeit, sondern zum Innehalten.

Im Schweigen wird Gott in uns geboren.

Für mich ist es daher wichtig, dass ich mir am Heiligen Abend Zeit nehme, allein für mich die Weihnachtsbilder anzuschauen und beim Hören des Weihnachts-oratoriums mich immer wieder zu fragen: Was heißt Weihnachten für mich? Was bedeutet es für mich, dass Gott Mensch geworden ist, dass er auch in mir Mensch werden möchte?
Maria nimmt das göttliche Kind in ihre mütterlichen Arme.
Die Mystikerinnen haben im Mittelalter dieses Bild geliebt. Sie haben das „Kindleinwiegen“ als konkrete Weise der Meditation geübt. Sie waren überzeugt, dass das göttliche Kind auch in ihnen ist. Indem sie sich zu den weihnachtlichen Wiegenliedern mit vor der Brust gekreuzten Armen hin und her bewegten, wollten sie zum Ausdruck bringen, dass sie dieses göttliche Kind voller Zärtlichkeit in sich aufnehmen.
Sie wollten sich auf neue Weise erleben. Wer so hin und her wiegt, der spürt eine mütterliche Liebe in sich, ob er nun Mann ist oder Frau.
Und er ahnt etwas vom Geheimnis der Gottesgeburt in seinem Herzen. Für die Mystikerinnen war das eine konkrete Art und Weise, das Geheimnis von Weih-nachten zu meditieren.

Durch die Meditation – so hofften sie – wurden sie erfüllt mit der Liebe, die das göttliche Kind auf den Bildern der Künstler ausstrahlt. Sie können diese Art der Meditation ja einmal ausprobieren, wenn Sie die Pastorale aus dem Messias von Händel oder die Sinfonia aus dem Weihnachtsoratorium von Bach hören.
Vielleicht spüren Sie dann etwas vom Geheimnis dieser Liebe, die Sie an Weihnachten durchdringen will. Wenn wir uns von dieser Liebe erfüllen lassen, dann werden wir den Menschen auf neue Weise begegnen.

Wir müssen uns nicht zwingen, auf die Menschen „weihnachtlich“ zuzugehen.

Wir tun es, weil wir im Innersten verwandelt worden sind.
Maria betet das göttliche Kind an, das arm und nackt auf dem Boden liegt. Manchmal hat sie ihre Hände gefaltet. Ein andermal kreuzt sie die Hände über der Brust. Beide Gebärden wollen das Staunen ausdrücken, mit dem sie auf das Kind schaut. Sie möchte sich hinein meditieren in das Geheimnis dieses kleinen Kindes. Sie nimmt es nicht in Besitz. Es gehört ihr nicht. Sie lässt es los. Sie betet es an.

Sie nimmt das Bild des göttlichen Kindes in sich auf. Sie bildet es in sich ein, damit sie selbst immer mehr vom Geheimnis dieser Liebe erfüllt wird, die im Kindgewordenen Gott aufleuchtet. Wir brauchen an Weihnachten Bilder, dass sie sich immer mehr in uns einbilden. Damit sie sich in unsere Seele einprägen und uns von innen her verwandeln, braucht es das anbetende Schauen, das Schauen, in dem wir eins werden mit dem Geschauten.

Pater Anselm Grün O.S.B. - Abtei Münsterschwarzach.
Aus: Anzeiger für die Seelsorge 12/2008 , „Seelsorger u. Seelsorgerinnen auf dem Weg zur Krippe. Eine Einladung zur Selbst-Besinnung“.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien und Angehörigen ein gnadenreiches Weihnachtsfest und Gottes Beistand und Segen für das Jahr 2009!


Zu den Festgottesdiensten in Aix-en-Provence und in Taradeau lade ich Sie alle herzlich ein!

Gerade das Weihnachtsfest ist in unserer deutschen Tradition sehr emotional verwurzelt und verankert;
Darin werden viele bewusste und unbewusste Sehnsüchte lebendig!

Mögen Ihnen die Gedanken von Pater Anselm Grün eine Anregung für Ihren inneren Weg zur Krippe werden.

In unserer und in der provenzalischen Tradition gehören das Feiern des Weihnachtsfestes in der Familie und das Feiern in Gemeinschaft des Gottesdienstes eng zusammen! Daher seien Sie herzlich willkommen in unseren Gottesdiensten!


Das Jahr 2008 war ein reiches Jahr für unsere Gemeinde in Aix und der Militärgemeinde in Le Luc/Taradeau:

wir tauften „unsere“ Kinder,

hatten das Fest der Erstkommunion von Elena Wilbert, Alexandre Fanchini und Raphael Carreira,

 

 

die Firmung von Janina Göhring durch Bischof Mante,

 

 

 

 

Hochzeitsgottesdienste, den Besuch des Leiters des KAS Prälat P. Prassel zum 10-jährigen Jubiläum, den Besuch aus unserem Partnerschaftsprojekt in Jasikan: Bischof Mante und Pfarrer Dr. S. Kofi Appiah, die Gemeindefeste zum Jubiläum mit der schönen Ausstellung und das Fest zum Rentrée,

die Katechese unserer Kinder, die Besuche des hl. Nikolaus, den Weihnachtsmarkt der Tübinger, die Konzerte des Deutschen Frauenchores Aix, das St. Martins-Fest in Le Cannet-des-Maures und in Meyreuil, das Osterprojekt 2008 in Bormes-les-Mimosas

 

und unsere schönen Gottesdienste mit den vielen Begegnungen und noch vieles mehr!
Ich danke Ihnen allen, die Sie dazu beigetragen und mitgemacht haben!

Danke den Damen und Herren des KGR, den ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für die vielen Dienste in Gottesdiensten und im Gemeindeleben sowie meinen MitarbeiterInnen: meiner Schwester Elisabeth und meinem Schwager Frieder Lau und Fam. Bradenbrink und unseren ADiAler Robin und Nikolaus.

 

Dank auch den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Katholischen Auslandssekretariates der Deutschen Bischofskonferenz für die große finanzielle und ideelle Unterstützung seitens der Deutschen Bischofskonferenz.

Dank auch an Herrn Militärdekan J. Simon und seine MitarbeiterInnen im Kath. Militärbischofsamt Berlin für deren große Hilfe und Unterstützung!

Dank allen Ihnen, die unsere Arbeit mit Spenden und im Gebet unterstützen!


Für Ihr mir geschenktes Vertrauen und Ihre Wegbe-gleitung sage ich Ihnen allen Vergelt’s Gott und Dankeschön

und wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und gutes Neues Jahr!

 

frère Peter Arnold, Pfarrer


Eine wichtige Anregung aus unserer Gemeinde für unsere Partnerschaft:

Liebe Freundinnen und Freunde in unserer Gemeinde,


wie Sie alle wissen, war Bischof G. Mante und Pfarrer S. K. Appiah aus Ghana im Oktober bei uns.

Dieser Besuch gab mir den Anlass, mich erneut mit einem Projekt zu befassen, das mich schon seit länge-rem beschäftigt, nämlich dem Ausbau und der Intensivierung unserer Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche in Jasikan.


Meine Vorstellung dazu könnte zum Beispiel die Gründung eines Freundeskreises sein,

der sich

 

zum einen mit der Arbeit und den verschiedenen Anliegen oder Projekten unserer Partnergemeinde dort befasst und die entsprechenden Informationen dann an unsere Gemeinde weitergibt, um so einen intensiveren Austausch zu ermöglichen;


zum anderen eventuell mit einem monatlichen, ins eigene Ermes-sen gestellten Betrag die Projekte in Ghana konkret und kontinu-ierlich unterstützt, sei es für fortdauernde Arbeiten, die finanzieller Unterstützung bedürfen, oder für bestimmte außergewöhnliche Vorhaben.


Sicher gibt es noch weitere Möglichkeiten zum „Brücken-schlagen“ und es wäre schön, wenn viele von Ihnen sich daran beteiligen würden.
Interessenten werden gebeten, sich im „Centre Abbé Franz Stock“ zu melden, damit wir in der nächsten Zeit bei einem Treffen die Aktivitä-ten festlegen können.


Renate und Werner Geissinger

Im KGR im Januar wollen wir diese Anregung von Frau und Herr Geissinger aufgreifen und mögliche Maßnahmen miteinander besprechen.

 

 

Unsere Partnergemeinde braucht unsere Unterstützung – auch nachhaltig finanziell!


Ebenso ist es mir aber ein Anliegen, dass wir uns auch unsere eigene finanzielle Situation als Gemeinde einmal vergegenwärtigen und uns als KGR im Hinblick auf die eigene finanzielle Zukunft unsere Zuschüsse vom KAS, unsere Kollekten, unsere Ein- und Ausgaben sowie die Eigenbeiträge einmal anschauen.

Denn wenn wir die Situation der Deutschen Kirche betrachten, werden die Zuschüsse immer geringer und wir in Zukunft mehr gefragt sein, uns selbst zu finanzieren!


Manche Auslandsgemeinden haben bereits Eigenbei-träge eingeführt oder sind darüber in Überlegung!

Auch wir sollten hierüber rechtzeitig ins Gespräch kommen.
Für die Sitzung des KGR ergeht Anfang Januar eine Einladung an die Mitglieder.

 

Zum Abschied von Robin Wagner
und ein herzliches Willkommen
an seinen Nachfolger Nikolaus Rademacher

 

Durch unsere Arbeitsüberlastung verschob ich immer wieder den Gemeindebrief; an unsere Residenten versandten wir „nur“ Einladungsbriefe!
Daher erst viel verspätet der Abschieds- und Willkommens-gruß!

Lieber Robin,


ich danke Dir für Deinen Dienst bei uns! Ja, wir sind ein gutes Team geworden und echte Freunde!
Danke für Deine Freundlichkeit, Dein sehr großes Engagement mit vielen kreativen Ideen und für Deine Diskretion! Ich schätzte beson-ders Deine Hilfs - und Dienstbereitschaft für uns alle!
Ich wünsche Dir weiterhin einen guten Weg – mit viel Segen von Gott und viele gute Freunde!

fr. Peter

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Centre Abbé Franz Stock, liebe Gemeinde,

 


nach 13 Monaten des Anderen Dienstes im Ausland in Aix-en-Provence möchte ich mich nun von Ihnen verab-schieden.
Ich habe vieles gelernt, einen Einblick in die französische Kultur erhalten und dabei vor allem auch die Gemeinschaft und den Wert einer Auslandsgemeinde kennen und schätzen gelernt.


Für diese tolle Möglichkeit danke ich zunächst fr. Peter, der mir nicht nur stets half mich zurecht zu finden, sondern mir auch viele wichtige Ratschläge mit auf den Weg gab.
Zwischen uns ist im Laufe eines Jahres eine echte Freundschaft entstanden.
Danken möchte ich auch der Gemeinde, die mich mit viel Offenheit und Freundlichkeit von Beginn an integrierte und während meiner Dienstzeit stets unterstützte.
Ich werde die Zeit in Frankreich in sehr guter Erinnerung behalten und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute.


Ihr/Euer Robin Wagner


An dieser Stelle will ich Nikolaus Rademacher herzlich be-grüßen. Seit dem 15. Juli ist er schon bei uns und hat schon vie-le Gemeindemitglieder getroffen und kennen gelernt!


Lieber Nikolaus, sei herzlich willkommen bei uns – ich kann schon jetzt sagen, dass wir uns zusammengefunden haben und gut miteinander arbeiten.
Er hat sich wie seine Vorgänger nun schon gut hier eingelebt! Ich und wir wünschen ihm wei-terhin gute Begegnungen und gute Erfahrungen bei uns!

 


Liebe Gemeinde!


Wenn ich auch schon viele von Euch / Ihnen kennen-gelernt habe, möchte ich mich doch auf diesem Wege noch einmal vorstellen – ins-besondere denjenigen, denen ich bisher noch nicht begegnet bin.

Seit nunmehr fünf Monaten bin ich in der Provence und freue mich sowohl über als auch auf viele neue Er-fahrungen!


Ein wenig über mich: Ich bin weltoffen, optimistisch, perfektionistisch und vergesslich.
Seit vielen Jahren spiele ich sowohl Saxophon als auch Klavier und freue mich über jede Gelegenheit Musik zu machen. Freiberuflich arbeite ich am Computer und gestalte Webseiten.
Für meine Zeit nach dem Zivildienst interessiere ich mich für ein Studium, das eine Kombination aus Technik (Informatik) und Musik bietet.

Doch bis es soweit ist, freue ich mich auf mein nächstes Halbjahr in der Provence, hoffe, viel Französisch zu lernen und auch ein bisschen Schwäbisch zu verstehen.


Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünscht

Ihr / Euer Nikolaus

 

Auf wiedersehen
Herr Prälat Dr. Peter Prassel
und ein herzliches Willkommen
dem neuen Leiter des KAS,
Herr Pfarrer Peter Lang, Sydney


Zum Oktober ist der bisherige Leiter des KAS, Prälat Dr. Peter Prassel, aus seinem Amt ausgeschieden, um seine neue Stelle als Leiter des Kath. Büros der Diözese Trier und Speyer bei der Landesregierung in Saarbrücken zu übernehmen.

Wir danken ihm für seinen Dienst, seinen Besuch bei uns und für sein Vertrauen, das er uns immer geschenkt hat, und wünschen ihm für seine neuen Aufgaben Gottes Segen und Gesundheit.

 


Die deutschen Bischöfe haben einen neuen Leiter gewählt: Herrn Pfarrer Peter Lang, Auslandspfarrer seit vielen Jahren in Sydney.

Ihm wünsche ich Gottes Segen und danke ihm, dass er sich für diesen Dienst bereitgestellt hat, seine Schwestern und Brüder zu stärken (Lk 22,32).

Ich finde es gut, dass die Bischofskonferenz einen erfahrenen Auslandsseelsorger als Leiter ausgewählt hat. Danke!

Und Pfarrer Lang wünsche ich Gottes Segen und den Beistand des Hl. Geistes für seinen Dienst für uns!


 

Zehn Jahre Centre Abbé Franz Stock:
Über 100 Gemeindemitglieder kamen zum Jubiläum


Es war ein Kampf mit dem Wetter, aber wir konnten diesen schwierigen Kampf gewinnen: Bei strahlendem Sonnenschein haben wir am 8. Juni mit einem Fest das zehnjährige Bestehen unserer Gemeinde gefeiert.

Über 100 Gemeindemitglieder kamen zum Festgottesdienst mit dem Leiter des Auslandssekretariates der Deutschen Bischofs-konferenz, Prälat Dr. Peter Prassel, und zum anschließenden Gemeindefest.


Prälat Dr. Peter Prassel stand die Freude ins Gesicht geschrie-ben. Seit langem wollte er nach Aix-en-Provence kommen, aber immer wieder kam dem „Außenminister der Bischofskonferenz“ etwas dazwischen.

Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit machte er sein Versprechen wahr und kam zu einem viertägigen Besuch in den Midi.
Er lernte die verschiedenen Einsatzorte des „Centre Abbé Franz Stock“ kennen – Aix-en-Provence, Le Luc, Bormes – und traf sich mit dem damaligen Generalvikar der Diözese, Père Aliger in Vertretung für den Erzbischof und dem damaligen Kathedralpfarrer – dem heutigen Bischof – P. Thierry Scherer.


Höhepunkt seines Besuchs war der Festgottesdienst anläss-lich des zehnjährigen Bestehens der deutschsprachigen Seelsorge in Aix-en-Provence. „Ich freue mich, Sie kennen zu lernen und mit Ihnen zu feiern“, sagte der Prälat Prassel am Ende des Got-tesdienstes. Das anschließende Gemeindefest stand dann auch ganz im Zeichen der Begegnung und der Freude über die vergangenen Jahre.
Zuvor hatte Prälat Prassel Bruder Peter Arnold für sein Engagement für die Gemeinde gelobt. Dieser gab das Lob an die Gemeinde weiter. Egal ob als Gemeindemitglied, Kirchen-gemeinderat, Musiker, Kinderkatechetin, ADiAler oder an-derweitig Engagierter:
„Unsere Gemeinde besteht aus vielen lebendigen Teilen, und Sie sind ein Teil von ihr“, sagte Bruder Peter.
„Ich danke Ihnen allen für Ihre Freund-schaft, Ihr Engagement, Ihre hilfreiche Kritik und Ihre Anregungen.“
Aufgrund zahlreicher Essens- und Kuchenspenden aus der Gemeinde kam ein opulentes Buffet zustande, das die Fest-teilnehmer im Garten von Notre Dame de la Seds genießen konnten.

 

 

 

Und das Wetter meinte es auch gut mit der Festgemeinde: Lange Zeit drohte Regen, doch der begann erst mit den Abbau-arbeiten.
(Raphael Rauch)

Dienstbesprechung der deutschen Militär-pfarrer im Ausland mit deren Mitarbeitern (Pfarrhelfern) in Aix vom 11. – 15.03.09

Treffen der Vertreter der Militärgemeinden in Aix vom 20. – 22.03.09

 

Zweimal im Jahr treffen sich die Militärpfarrer und deren Pfarrhelfer der Auslandsgemeinden des Kath. Militärbischofsamtes zusammen mit dem zuständigen Verantwortlichen Herrn Militärdekan Joachim Si-mon zu Arbeitsbesprechungen: so kommen Kollegen aus Shape/ Bel-gien, Neapel, Brunsuum/NL, Fort Bliss7 USA, Holloman/ USA, Wa-shington und Le Luc nach Aix-en-Provence. Sie wohnen im Bildungs-haus der Jesuiten „La Baume“. Sicher werden sie Aix, Le Luc und Ta-radeau besuchen! Die Pfarrer bleiben dann noch in La Baume, um dort gemeinsam Exerzitien zu machen. Anschließend sind die Laien-vertreter dieser Gemeinden auch in La Baume, um in einer Arbeitskon-ferenz die Zentrale Versammlung des KMBA vorzubereiten! Wir hei-ßen alle herzlich willkommen!

 

 


Auch im neuen Jahr ist wieder Kinderkate-chese im Haus des Seelsorgers in Meyreuil unter der Leitung von Frau Elisabeth Lau-Arnold

Mittwochs: 14. Januar 2009, 04. Februar 2009, 11. März 2009
um 15.00 Uhr


Danke an Elisabeth Lipa für ihren Einsatz im Dezember! Sie ist eingesprungen, da meine Schwester wegen ihres Unfalls nicht kommen konnte. Nun ist sie aber auf dem Weg der Besserung und kann sicher im Januar kommen.

Wir wünschen ihr weiterhin gute Besserung!
Neue Kinder und Eltern sind herzlich willkommen!

 

 

Wir haben Ministranten in Aix – wer will auch noch MessdienerIn werden ?

Wir begrüßen unsere Messdiener – in Le Luc dient schon lange Lukas Thome, der schon in Deutschland Messdiener war und der Julian Quirin in den Dienst mit einführt.
Herzlich willkommen den beiden!

 


Danke an H. Militärdekan J. Simon und dem KMBA (Militärbischofsamt) für die Messdienergewänder.

Nun haben wir auch in der Gemeinde von Aix Messdie-nerInnen.
Wir begrüßen Christine Lipa, Juliette de Chamisso und Raphael Carreira; am Hl. Abend werden sie im Gottesdienst zum ersten Mal ministrieren!

Danke an Frau Christine Carreira und deren Mutter, die uns die Gewänder nähten!

Kinder, die schon die Erstkommunion hatten sind als Messdiener für Le Luc und Aix immer willkommen!


Unsere Gottesdienste:

Nôtre Dame de la Seds
(jeweils um 11.00 Uhr – außer am 24.12.08)

22, Av. Jean Dalmas,
13100 Aix-en-Provence / es gibt Parkplätze


24.12.08 Heiliger Abend um 16:30 Uhr
Familiengottesdienst mit Kinderkrippenspiel (Kirche ist nur mit Kerzenlicht erleuchtet)


11.01.09 Fest Erscheinung des Herrn / Epiphanie


25.01.09 Dritter Sonntag im Jahreskreis


08.02.09 Darstellung des Herrn / Lichtmess


01.03.09 Erster Fastensonntag / Austeilung des Aschenkreuzes

 

 

Im „Haus des Seelsorgers“
Chemin de Rambert in 13590 Meyreuil
(jeweils um 17.00 Uhr)

 


28. Dezember 2008
04. Januar 2009
18. Januar 2009
01. Februar 2009
15. Februar 2009
08. März 2009



Nach den Gottesdiensten teilen wir ein einfaches gemeinsames Abendessen - jede/r bringt was mit!

 

 

 

Gottesdienste der Militärgemeinde Le Luc


Taradeau/ VAR (jeweils um 11.00 Uhr)

„Nôtre Dame“ von Taradeau/VAR

Do, 25.12. Weihnachtsfest
(kein Kirchkaffee danach)


18.01.09 Zweiter Sonntag im Jahreskreis


15.02.09 Sechster Sonntag im Jahreskreis / Wir feiern Fasching mit den Kindern


15.03.09 Dritter Fastensonntag


Nach allen Gottesdiensten ist Kirchkaffee

 

 


Das Deutsche Generalkonsulat Marseille bittet um Ihre Mithilfe – anbei beigelegte Krisenvorsorgeliste

Immer wieder kommen im Aus-and schwere Krisen, Unfälle und Terroranschläge vor. Daher will sich das Auswärtige Amt auf solche Ereignisse vorbereiten und beginnt, für Deutsche im Ausland eine Kriseninterventi-onsliste anzulegen!
Ich halte das für eine gute Sache und lege Ihnen daher das Schreiben des Generalkonsulates Marseille bei – wer kein Internet hat, kann sich bei uns melden, Nikolaus Rademacher hilft ih-nen!

 

Serviceangebot des Auswärtigen Amtes


Freiwillige Registrierung in der Krisenvorsorgeliste der Auslandsvertretungen


Jeder deutsche Staatsangehörige, der - auch nur vorübergehend - im Ausland lebt, kann sich in eine Krisenvorsorgeliste der Auslandsvertretungen registrieren lassen.


Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme.
Das Auswärtige Amt rät, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit die Auslands-vertretungen in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit deutschen Staatsbürgern schnell Verbindung aufnehmen können.


Die elektronische Registrierung soll die bisher von einigen Auslandsvertretungen manuell geführten Krisenvorsorgelisten ersetzen.

 

Nach erfolgter Registrierung werden Sie künftig automatisch in regelmäßigen Abständen aufgefordert werden, Ihre Angaben zu bestätigen bzw. zu aktualisieren.

Damit soll Vollständigkeit und Aktualität der Registrierungen im Sinne einer wirksamen Krisenvorsorge und –bewältigung sichergestellt werden.

Bitte beantworten Sie die Ihnen automatisch zugehenden Aufforderungen deshalb im eigenen Interesse.


Die Aufnahme in die Krisenvorsorgeliste erfolgt ab sofort passwortgeschützt im Online-Verfahren unter:


https://service.diplo.de/elefand/login.do


oder über die Internetseite des Generalkonsulats

in Marseille unter:


http://www.marseille.diplo.de/Vertretung/marseille/de/Startseite.html

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

 

Einige Fotos aus dem letzten Jahr 2008

 

 

 

Kinder beim Martinsumzug in Le Cannet des Maures

 

Gemeindefest zum Rentrée

 

 

 

St. Martin in Aix

 

 

St. Martinin Le Cannet des Maures

 

 

 

Erstkommunion 2008

 

 

 

 

 

Osterprojekt Urlauberseelsorge Camp du Domaine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besuch des Nikolaus

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeindebrief der Militärgemeinde
in Le Luc
Dezember 2008

 

 

 

Inhalt / Impressum

 

• Weihnachtswünsche
• Bericht über die erste Soldatenrüstzeit in Avignon
• St. Martin zu Gast in Le Cannet des Maures
• Nikolaus kam in unser Haus
• Termine 2009

 

Redaktion: OLt Andreas Quirin
Ecole Franco-Allemand (Le Luc)

Druck : Centre Abbé Franz Stock
(Aix-en-Provence)

Der katholische Militärpfarrer i.N. in LE LUC

frère Peter Arnold
Centre Abbé Franz Stock
37, Bd Aristide Briand / Imm. A. Novo
F-13100 Aix-en-Provence

Tel.: 04.42.91.26.26
E-Mail: P.Arnold@centrestock.org
Internet: www.centrestock.org

 

Liebe Soldatinnen, liebe Soldaten,
liebe zivile Mitarbeiterin-nen und Mitarbeiter und liebe Angehörige,

Am 14.12.08 feierten wir im adventlichen Gottesdienst und dann im anschließenden gemeinsamen Essen ein kleines „Vorfest“ der Schule für Weihnachten; es war schon eine festliche Stimmung – so viele Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter mit ihren Familien!
Eine Voreinstimmung, denn in uns spüren wir, dass vor allem Weih-nachten ein Fest der Familie ist. Es ist ein Fest, das eines intimen Schutzraumes bedarf – sei es bei der Familie oder auch mit besten Freunden. Ja Weihnachten hat uns alle, ob wir uns als Christen bezeich-nen, oder nicht, geprägt! Und das ist gut so! schenken wir uns Raum und Zeit für den Zauber und das Geheimnis dieses Festes: Gott ist einer von uns geworden; Er beginnt wie wir als Kind – schwach, hilfsbedürftig und angewiesen auf andere!
Mich spricht das an! Kein Theaterdonner, nichts Außergewöhnliches – mitten in der Welt kommt Er, der Gott als Mensch – als Kind herbergssu-chender Eltern in einem Stall zur Welt – ein „herunter gekommener Gott“! Er kam und kommt herunter zu uns!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien allen – egal wo und wie Sie feiern werden – ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute und vor allem Gesundheit für 2009. Mit diesem Gemeindebrief lade ich Sie zur Mitfeier ein!
Auch danke ich Ihnen allen für Ihre Begegnungen, für Ihr Engagement und für das Vertrauen, das Sie mir sehr oft entgegenbrachten und schenken! Ich grüße Sie und Ihre Familien und Angehörigen herzlichst!


Ihr

fr. Peter Arnold, Militärpfarrer i. N.

Bericht über die Soldatenrüstzeit

 

Soldatenrüstzeit der katholischen Militärseelsorge Le Luc
in die Stadt der Päpste


Die Stadt der Päpste war Thema der ersten Soldatenrüstzeit der katholischen Militärseelsorge für den Standort Le Luc. Veranstaltet vom Militärpfarrer i.N. Bruder Peter Arnold, machte sich eine kleine Schar von Interessierten am 18.11.2008 gegen 8:00 Uhr auf die Fahrt nach Avignon. Ja Sie lesen an dieser Stelle richtig, nicht Rom sondern Avignon sollte das Ziel unserer, knapp zweieinhalb Stunden dauernden, Reise sein. Zunächst war Avignon eine beschauliche Provinzstadt. Dies änderte sich jedoch schlagartig als sie ab 1309 durch das avignonesische Papsttum zu einem Zentrum der Weltöffentlich-keit wurde.

Als Folge dessen än-derte sich das Aussehen der Stadt radikal und schnell. Der Papstpalast zu Avignon (frz. Palais des Papes) war zwischen 1335 und 1430 die Residenz verschiedener Päpste und Gegenpäpste. Dies erklärt nun, warum Avignon als alte Papststadt bekannt ist.

Nach Ankunft in Avignon und Bezug der Zimmer im zentrumsnahen Hotel, machten wir uns sofort auf den Weg zum Papstpalast.

Diese mächtige und beeindruckende Anlage ist in zwei Bauphasen errichtet worden. Sie sieht nur auf den ersten Blick wie eine Festung aus, innen gleicht sie eher einem Schloss. 1309 siedelte sich der Papst Clemens V. hier an (Avignonesisches Papsttum). Sechs weitere Päpste und fünf Gegenpäpste haben nach ihm in Avignon residiert.

Der Palast gehört mit der Altstadt von Avignon zum Weltkulturerbe.

Nach Stärkung unserer Leiber sollte nun der geistige Appetit gestillt werden. Dies gelang unserer deutschsprechenden Führerin während der Besichtigung des Papstpalastes hervorragend. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen brachte sie uns die Geschichte des Palastes und seiner Bewohner näher. Der Papstpalast wurde ab 1334 errichtet. Er wird unterteilt in den Alten Palast (erbaut 1334–42) und den Neuen Palast (erbaut 1342–70). Mit seinen ungefähr 15.000 m² Nutzfläche ist er eines der größten Feudalschlösser seiner Zeit. Die ganze Anlage ist sehr kompliziert mit ineinander verschachtelten Raumsystemen.
Auf die Besichtigung des Papstpalastes folgte noch ein kurzer Stadtrundgang mit Erläuterungen, der uns unter anderem durch die kleinen, sehenswerten Altstadtgassen führte und, als weiteren Höhepunkt, zur Kirche St.Pierre.

Unweit des Papstpalastes in süd-östlicher Richtung steht die um 1356 erbaute Kirche St. Pierre. Sie besitzt eine sehenswerte spätgotische Fassade, die Anfang des 16. Jahrhunderts entstanden ist. Das Portal der Kirche wird von kostbaren Renaissance-Holztüren geschmückt.

Vor dem Abendessen war dann der theologische Impuls durch fr. Peter Arnold: was können wir aus der Geschichte für uns erlernen - zuerst machten wir einen "Ausflug" in die Theologie des Petrusamtes und dann überlegten wir was das für uns bedeutet.

Nach gemütlichem gemeinsamen Abendessen konnte nun jeder die Stadt und deren Nachtleben erkunden.


Kurz nach dem Frühstück hielten wir eine Morgenandacht ab, um anschließend noch die weltberühmte Brücke von Avignon, die Brücke Pont St. Bénézet zu be-sichtigen. Diese 900 Meter lange Brücke gehörte zu den längsten in Europa. Sie bestand ursprünglich aus 22 Bögen, von denen heute noch vier Bögen erhalten sind.

Dieses weltbekannte Wahrzeichen der Stadt Avignon zählt gemeinsam mit dem nahen Papstpalast zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten stand ein wei-terer Leckerbissen auf dem Programm, die Pont du Gard. Sie ist eine römische Aquäduktbrücke im Süden Frankreichs, nahe der Ortschaft Remoulins im Département Gard.
Die Aquäduktbrücke ist von beeindruckender Höhe und bein-haltet einen der am besten erhal-tenen Wasserkanäle aus der Römerzeit in Frankreich.
Die Pont du Gard zählt zu den wichtigsten erhalten gebliebenen römischen Brückenbauwerken der Welt und ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Südfrankreichs.

Die Brücke wurde gebaut, um das Tal des Flusses Gardon zu überwinden und die Einwohner der Stadt Nîmes mit Wasser zu versorgen.

Der Anfang ist gemacht, mögen noch viele Rüstzeiten folgen!

(Le Luc, 14.12.2008, Andreas Bährle)

 

 

St. Martins-Umzug 2008

 

 

 

In diesem Jahr fand der St. Martins-Umzug erstmalig nicht wie gewohnt auf der Base, sondern im Zentrum von Le Cannet des Maures statt.

Der Abend, wurde dank der Zusammenarbeit vom Commité d’Animation von Le Cannet, der katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenseelsorge und der Militärseelsorge wieder ein voller Erfolg.

 

 

Zur Vorbereitung des Umzuges konnten am Vortag 30 Kinder unter Anleitung von Frau Deibicht Laternen basteln.

 

Nikolaus kam in unser Haus

Auch in diesem Jahr war Bischof Nikolaus wieder bei den deutschen Familien des AusbZ TIGER zu Besuch. Zusammen mit seinem Begleiter Knecht Ruprecht besuchte er 16 Kinder, denen er die Geschichte vom heiligen Nikolaus näher brachte. Mit Hilfe seines goldenen Buches konnte er hauptsächlich über gute Taten der Kinder aus dem vergangenen Jahr berichten. Zur Belohnung hatte Knecht Ruprecht in seinem großen Sack auch für jedes Kind ein kleines Geschenk mitgebracht.

Die Kinder bedankten sich mit leuchtenden Augen, Liedern, Gedichten und selbstgemalten Bildern. Mit den Spenden der Eltern wird in diesem Jahr das Hilfs-projekt "Schule und Ausbildung" in der Diözese Jasikan von Bischof Man-te unterstützt, das sich gegen die Landflucht von Kinder und Jugendlichen wendet.

Termine 2008 / 2009

 

 

 

Weihnachten:


Heilig Abend 24.12.08
um 16:30 Uhr in Aix-en–Provence

ND de la Seds / Kirche ist nur mit Kerzen erleuchtet

 


Weihnachtstag 25.12.08

um 11:00 Uhr in Taradeau/ Kirche
(ohne Kirchenkaffee)

 


Familiengottesdienste:

 


je Sonntag:

18.01.2009 um 11:00 Uhr in Taradeau
15.02.2009 um 11:00 Uhr in Taradeau
(Kinder bitte verkleidet kommen)
15.03.2009 um 11:00 Uhr in Taradeau

Nach den Familiengottesdiensten
findet unser Kirchenkaffee statt.

Kuchen-/Gebäckspenden sind herzlich willkommen.


Familienrüstzeit


Nach der erfolgreichen Durchführung unserer ersten Soldatenrüstzeit planen wir für das 1. Halbjahr 2009 eine Familienrüstzeit.

Wir bemühen uns zur Zeit um Dozenten zum Thema:
„Starke Eltern ¬– starke Kinder !!“

Nähere Informationen folgen im nächsten Pfarrbrief

Gemeindebrief der Militärgemeinde
in Le Luc
September 2008

 

• Vorwort
• Bericht über die Zentrale Versammlung
• Einladung Soldatenrüstzeit
• Termine
• Der Nikolaus kommt
• Psychologische Beratung

 

 

Redaktion: OLt Andreas Quirin
Ecole Franco-Allemand (Le Luc)

Druck : Centre Abbé Franz Stock
(Aix-en-Provence)


Der katholische Militärpfarrer i.N. in LE LUC

frère Peter Arnold
Centre Abbé Franz Stock
37, Bd Aristide Briand / Imm. A. Novo
F-13100 Aix-en-Provence

Tel.: 04.42.91.26.26
E-Mail: P.Arnold@centrestock.org

Vorwort

Liebe Soldatinnen und Soldaten, liebe zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Angehörige und Familien,

Ich möchte Sie alle herzlichst grüßen; mein besonderer Gruß gilt allen „Neu-angekommen“ hier an der EFA – seien Sie und Ihre Angehörige willkommen. Ich wünsche Ihnen gute Erfahrungen und Begegnungen hier in Südfrankreich!

Bisher bekamen Sie von mir den „Soldatenbrief des Militärpfarrers i.N.“ und unseren „Gemeindebrief der Residentengemeinde in Aix“ nun halten Sie den ersten „Gemeindebrief der Militärgemeinde“ in Ihren Händen ¬– er entstand durch eine Anregung der Gemeindebriefe der Militärgemeinden in den USA, SHAPE und Neapel.

Während der Zentralen Versammlung des Militärbischofsamtes in Potsdam, sah unser Vertreter in diesem Gremium, Herr OLt Andreas Quirin, diese Briefe und sie regten ihn an, auch für uns einen Gemeindebrief herauszugeben – ei-ne wunderbare Idee, für die ich sehr dankbar bin! Danke Dir, lieber Andreas!

In diesem Brief finden Sie alle wichtigen Termine unserer Militärgemeinde, zu denen ich Sie hiermit einlade! Ein reiches Angebot, von dem ich hoffe, dass auch für Sie was dabei ist! Uns als Christen ist jeder willkommen, der Mensch steht im Vordergrund. Die Begegnungen und Gespräche mit Ihnen sind für mich wichtig und entscheidend!

So wünsche ich Ihnen allen alles Gute, hoffe, dass Ihnen unser Gemeindebrief gefällt, und würde mich sehr freuen Sie zu treffen. Für Anregungen Ihrerseits bin ich jederzeit offen.

 

frère Peter Arnold, Militärpfarrer i.N.

 

 

Als Mensch, Soldat und Christ in Verantwortung!
– Allein mit Gott ???“

Unter diesem Motto traf sich die diesjährige Zentrale Versammlung der katholischen Soldaten. Zu dieser Versammlung, bei der es sich um das höchste Laiengremium der katholischen Militärseelsorge handelt, werden Delegierte aller vier Militärdekanate (Kiel, Erfurt, Mainz, München) und der Auslandsstandorte entsandt.

Mit der Potsdamer Erklärung, die während der Versammlung verabschie-det wurde, sollte nochmals ein deutliches Signal in Richtung aller Verant-wortlichen in Politik und Gesellschaft gesetzt werden. Der gewählte Titel dieser Erklärung „Sorge tragen für die Soldaten und ihre Familien“, zielte nicht nur auf die rein soziale Lage der Soldatinnen und Soldaten ab. Auch die allgemeinen Probleme, welche durch die Besonderheiten des Berufes auf Soldaten und deren Familien zukommen, sollten mitberücksichtigt werden.

„Wir wollen als Christen nicht nur das Salz der Erde, sondern manchmal auch das Salz in der Wunde vieler Verantwortlicher sein, indem wir sie immer wieder an ihre Verpflichtungen zur Fürsorge für ihre Soldaten erinnern!“ betont der Vorsitzende der Zentralen Ver-sammlung Stabsfeldwebel Ralf Eisenhardt.

Nähere Informationen zur Zentralen Versammlung gibt es auf der Homepage des Katholischen Militärbischofsamtes.

Andreas Quirin

 

 

Bitte vormerken: 51. Soldatenwallfahrt nach Lourdes


Die nächste internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes findet statt vom 14.-18. Mai 2009. Es wäre schön, wenn wir dieses Mal wieder mit einer Gruppe nach Lourdes rei-

sen könnten.
Das Mit-einander-ein-Fest-feiern, das Singen, das Beten in allen Sprachen, Tanzen und gutes Es-sen bringen eine ganz eigene und einzigartige Erfahrung!

 

Erste Soldatenrüstzeit am AusbZ TIGER

Im Zeitraum 18. – 19.11.2008 wird die erste Soldatenrüstzeit des katholi-schen Militärpfarrers im Nebenamt stattfinden. Ziel der Kurzrüstzeit, die unter dem Motto „Die Geschichte der Päpste in der katholischen Kirche in Avignon“ stattfindet, wird die südfranzösische Stadt Avignon sein.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

Dienstag, 18.11.2008

08:00 Abfahrt BEGL
11:00 Ankunft in Avignon
12:00 Gemeinsames
Mittagsessen
13:30 Besichtigung des
Papstpalastes
15:00 Stadtführung
19:00 Abendessen
20:30 Diskussionsrunde

Mittwoch, 19.11.2008

08:00 Morgenimpuls
08:30 Frühstück
09:30 Besichtigung der Brücke
von Avignon
13:30 Abfahrt Avignon
16:30 Ankunft BEGL

Die zur Anmeldung notwendigen Flyer liegen in den einzelnen Bereichen des AusbZ aus oder sind beim S4-Offizier, OLt Quirin, Tel. 2 6723 bei Bedarf zu erhalten. Anmeldeschluss ist der 16.10.2008.

 

 

 

Unsere Gottesdienste und Veranstaltungen:


09.11.2008 um 11.00 Uhr
Familiengottesdienst in Taradeau

12.11.2008 Laternenbasteln für St.Martin in Le Cannet (nähere Informationen über den Vorsitzenden der KAS, Oberstlt Petrusch)

13.11.2008 17.30 h St.Martinsumzug in Le Cannet; Treffpunkt am Rathaus

14.12.2008 10.30 h Binationaler Familiengottesdienst zum Jahresab-schluss auf der Base

25.12.2008 11.00 h Familiengottesdienst Taradeau

 

Bei unseren Familiengottesdiensten sind vor allem die Kinder herzlich willkommen!

 

 

Der Nikolaus kommt auch im VAR!

Der Nikolaus kommt zu Ihnen im Zeitraum vom 5. bis 12. Dezember. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich einfach bei uns. Für den Besuch des Nikolaus bitten wir herzlich um eine Geldspende für unser Projekt in Ghana.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens 02.12.08!

Psychologische Beratung und Psychotherapie/
tiefenpsychologische Analyse
nach C.G. Jung


„Pas de problème“ – so sagen oft unsere Südfranzosen. Wenn man diese Sprachwendung einmal ge-nauer anschaut und hinterfragt, so ist sie doch oftmals nur einfach so dahingesagt.
Diese Floskel zeigt uns aber auch oft eine andere Seite: Die in Wirklichkeit bestehenden Probleme will man einfach nicht wahr haben. Man macht sie klein oder spielt sie runter – im Fachjar-gon: man verdrängt sie!
Doch auf Dauer wird das nicht gut gehen. Der Körper als Sprachrohr der Seele meldet sich dann in vielfältiger Weise! Klar, jede und jeder hat mal Probleme in seinem Leben – das gehört zu unserem Mensch-Sein dazu! Vieles kann man mit Erfahrung, Geduld und guten Menschen lösen. Aber manchmal genügt das eben nicht mehr, da braucht es professionelle Hilfe und Beistand. Neben den schönen Seiten des Lebens im Ausland gibt es auch ein hohes Maß an psychischer Belastung: Lebenskrisen, Probleme am Arbeitsplatz, Partnerschafts- und Familienprobleme, um einige Beispiele zu nennen!
Auch hier stehe ich Ihnen, als Ihr Pfarrer, der über eine zusätzliche Ausbildung in der Psychotherapie und Psychoanalyse verfügt, gerne zur Seite. Ich helfe und unter-stütze Sie, selbstverständlich un-geachtet von Konfession und Kirchenzugehörigkeit. Ein mögliches Gespräch unterliegt na-türlich der ärztlich-therapeutischen und seelsorgeri-schen Schweigepflicht.

Für Ihre Probleme und Sorgen habe ich stets ein offenes OHR!





 

 

 

Gemeindebrief Pfingsten 2008

 

 


Alles klar.
Das muss Pfingsten sein.

 

 


Da ist die Taube, ein Sinnbild des Heiligen Geistes.
Klare
Form, klare Konturen, klare Richtung: von Gott zum
Menschen, auf ihrem Weg im Licht, das er ins Dunkel bringt.
Da sind die Feuerzungen, gut verteilt.

Alles klar. Nichts ist klar. Ist Pfingsten denn klar? Der Geist, unsichtbar eigentlich, als Taube, wie zum Anfassen nah. Licht ins Dunkel, wo doch alles so finster wirkt, feindselig. Feuer, das zerstören kann, doch bei den Menschen landet, sie bestärkt und sich weiter teilt, eine gute Kraft.
Nichts ist klar. Nach einem Leben ohne Gott kommt Martin, jetzt über 40, in Berührung mit gleichaltrigen Christen.

Ein Zufall (oder auch nicht). Er findet, was er lange gesucht hat: Halt, zum Anfassen nah. Heimat. Noch keine Antwort – aber Menschen, die mit ihm seine Fragen stellen.

Ein Lichtstrahl. Ein neues Feuer, das langsam zu lodern
beginnt.
Nichts ist klar. 50 Jahre lang behütet im christlichen Glauben, zweifelt Madeleine an ihm. Eine Krankheit macht ihr zu schaffen, ihre Kinder geraten auf Bahnen, auf denen sie die Ihren nie sehen wollte. Sie kann sie nicht mehr begleiten. Gott ist fern. Unendlich. Doch sie lässt ihn nicht, findet sich mit seinem Fehlen nicht ab. Zu lange hat er sie getragen. Was soll sie sonst tun? Sie sucht ihn. Hier und da fällt sein Licht auf ihre Suche. Sie findet Gott nicht mehr da, wo er einmal in
ihrem Leben war. Aber sie traut sich auf neue Wege:
entdeckt neue Glaubensorte, neue Glaubensformen, neue Glaubensgeschwister. Und spürt seine Nähe. Ob er wieder so nahe kommt, wie zum Anfassen nah?
Nichts ist klar.

Warum gibt es die Menschen, die beim Beten Antwort
vernehmen, wo andere nur Leere erfahren, die beim Gottesdienst Kraft erfahren – so, als wäre der unsichtbare Geist zum Anfassen nah?
Die sich auch da noch für andere einsetzen, wo alles verloren,
vergebens, vertan scheint – so, als wäre da ein Licht? Warum glauben manche mit solcher Kraft, dass sie andere anstecken und mitziehen können – so, als würde dieses Feuer in ihnen immer neu entfacht, als würde es sich weiter und weiter verteilen?
Nichts ist klar: Sich in einem neuen Licht sehen mit den eigenen Fragen, dem eigenen Glauben, der eigenen Kraft.
Entzündet von Gottes Feuer. Mit dem festen Glauben, dass er da ist. Doch immer im Wissen: Jeden Tag kommt der Geist anders an. Und macht alles neu.

Nichts ist klar. Alles ist klar: Das muss Pfingsten sein.

 


Angela M. T. Reinders

 


Ich wünsche Ihnen und Ihren Familienangehörigen Mut zu
Erfahrungen des Geistes, wie Angela M.T. Reinders es oben
beschreibt.
Gerne lade ich Sie herzlich ein, Pfingsten im Gottesdienst mit uns zu feiern. Dieses Jahr steht bei uns an Pfingsten etwas Besonderes an: eine Hochzeit! Darüber freue ich mich sehr, denn leider geschieht eine kirchliche Trauung meistens nur noch im privaten Familienbereich und nicht mehr in der Öffentlichkeit der Gemeinde.
Das Sakrament der Ehe und den Segen der Kirche empfangen im Pfingstgottesdienst Isabelle Maupai und Jürgen Werner aus München.
Sie sind mit ihren Familienangehörigen zu uns gekommen, um hier – im Rahmen eines Cousinen- und Cousintreffens – sich kirchlich trauen zu lassen. Ich wünsche ihnen den Segen Gottes und Gottes Beistand für ihren gemeinsamen Lebensweg!
Eine solche Feier ist für mich eine ins Heute übertragene Erfahrung des Pfingstfestes! Das Brautpaar und deren Familien laden Sie nach dem Gottesdienst zu einem Apéro ein.


Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Pfingstfest wünscht

 

frère Peter Arnold , Pfarrer

 


Besuch des Leiters des Katholischen
Auslandssekretariates der Deutschen
Bischofskonferenz (KAS),
Herrn Prälat Dr. Peter Prassel, Bonn,
vom 6. bis 9. Juni

Gottesdienst und Begegnung mit Prälat
Prassel am Sonntag, 8. Juni

 


Schon lange wollte der Leiter des KAS uns besuchen, doch immer kamen dringende pastorale Besuche in einer der vielen Gemeinden auf diesem Erdball dazwischen.

Im Juni ist es aber soweit: Prälat Dr. Peter Prassel kommt, um
mit uns zu feiern und die „Gemeinde“, die Seelsorgestelle persönlich kennen zu lernen.

Herr Prälat, seien Sie herzlich willkommen bei uns!



Auch für uns halte ich diesen Besuch für wichtig, damit wir wissen, wohin wir kirchlich gehören und damit das KAS ein Gesicht bekommt!
Das KAS finanziert unsere Arbeit im Namen der Deutschen
Bischofskonferenz mit den Mitteln deutscher Kirchensteuern.

Manche von uns können sich vielleicht noch an die Besuche des damaligen Leiters des KAS, Monsignore Norbert Blome, im Juli 1998 und an Ostern 2001 erinnern.

Auch waren Mitarbeiterinnen des KAS über den 1. Mai 2004 in der Provence – sie waren damals auf dem Gemeindeausflug nach Lerins mit dabei.

Durch die starke Mobilität unserer Gemeindemitglieder sind nur wenige unter uns, die all dies miterlebt haben oder gar die Strukturen des KAS kennen.
Daher ist uns der Besuch sehr bedeutsam!


Prälat Dr. Peter Prassel wird am Samstagnachmittag den Erzbischof Claude Feidt und den Pfarrer der Kathedrale, P. Thierry Scherer, besuchen.

Höhepunkt ist der Festgottesdienst am Sonntag, wenn wir
gemeinsam Eucharistie feiern und Gott und den Menschen für das zehnjährige Bestehen des „Centre Abbé Franz Stock“ danken.

Nach dem Gottesdienst gibt es einen Apéro, an dem man mit dem Prälaten ins Gespräch kommen kann.

 


1998 – 2008: Zehn Jahre
„Centre Abbé Franz Stock“ in Aix. Festgottesdienst
mit Prälat Dr. Peter Prassel am
Sonntag, 8. Juni, um 11.00 Uhr in der
Kirche ND de la Seds

 


Im Oktober 1998 errichtete der damalige Leiter des KAS, Monsignore Norbert Blome, mit dem damaligen Erzbischof aus Aix-en-Provence für die Bischöfe der Region, dem spät-eren Kardinal Louis Marie Billé, die Seelsorgestelle „Centre Abbé Franz Stock“ in Aix.
Unser „Kirchengemeinderat“ und fr. Peter nehmen den Besuch des Prälaten zum Anlass, um an diesem Tag in einem Gottes-dienst dieses Jubiläum zu feiern – mit der Gemeinde und mit geladenen Gästen.

In diesem Gottesdienst wollen wir Gott und den Menschen für die vergangenen zehn Jahre danken.

  • Wir wollen dem KAS und der Bischofskonferenz danken für die immer gegebene Unterstützung und die großzügige Finanzierung unserer Arbeit.
  • Wir wollen den Brüdern von St. Jean de Malte danken, die uns aufgenommen haben und uns immer in allen Sorgen halfen.
  • Wir wollen den vielen Wohltätern unserer Gemeinde danken, die uns im Gebet und Spenden unterstützen.
  • Und vor allem möchten wir all jenen aus der Gemeinde danken, die sich in all den Jahren engagiert haben und immer noch engagieren, bei uns und mit uns lebten und hier eine Heimat hatten und haben.
  • Ein besonderer Dank gilt auch all den jungen Männern, die in diesen Jahren ihren Dienst als ADiAler geleistet haben, den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in den verschiedenen Diensten unserer Seelsorgestelle und den Familienmitgliedern und Freunden von fr. Peter.
  • Danke allen für ihre Freundschaft, ihr Engagement, ihre hilfreicher Kritik und ihre Anregungen.


Vergelt’s Gott! Ihnen allen und Gott sei dafür gedankt!


Wir haben verschiedene Gäste eingeladen, mit denen wir zusammenarbeiten – wie den Herrn Generalkonsul und seine MitarbeiterInnen, Vertreter der Ortskirche und der Stadt, der Presse etc.


Wie nach jedem Gottesdienst, so erst recht an diesem
Fest, sind Sie alle eingeladen zur Begegnung bei einem
Apéro.
Im ganzen Jahr wollen wir in verschiedenen Veranstaltungen als Gemeinde das Jubiläum feiern.

So wird es im Herbst einen Kamingesprächsabend
über Abbé Franz Stock geben, geplant sind außerdem
eine Wallfahrt nach Chartres zu den Stätten von Franz Stock und auch eine Wallfahrt nach Taizé
.

 


Die Kinder laden wir zu
den nächsten Katechesen
mit Elisabeth Lau-Arnold
herzlich ein!
Sie finden jeweils am
Mittwoch 21. 05. und 25. 06., um
15.00 Uhr in Meyreuil statt.


Uns als Gemeinde ist es wichtig, den Glauben an unsere Kinder weiterzugeben.
Die Eltern haben bei der Taufe ihres Kindes dem Priester, dem Diakon oder dem Pastor als Vertreter der Kirche
versprochen, ihr Kind im Glauben zu erziehen.

Es ist die wichtigste Aufgabe der elterlichen Erziehung, den Kinder eine gute Bildung des Herzens mitzugeben – dazu gehört auch die religiöse Erziehung!

In Deutschland hilft die evangelische und die katholische Kirche den Eltern durch den Religionsunterricht in den Schulen und den Sakramentenunterricht in den Gemeinden, den Gruppenstunden in Vorbereitung auf die Erstkommunion, die Firmung oder die Konfirmation.


In Frankreich entfällt, bedingt durch die Trennung der Kirche vom Staat, der Religionsunterricht mit Ausnahme der katholischen Privatschulen. Daher geben die französischen Gemeinden am Mittwoch Katechese – dem Tag, den der Staat dafür vorgesehen hat.


Wir als Auslandsgemeinde folgen dem Beispiel der französischen Gemeinden und laden daher die Kinder zur Katechese ein.

Neue Kinder und Eltern sind immer willkommen!


Ein besonderer Dank gilt Frau Elisabeth Lipa für die Katechese im April!


Kaminabend im Haus des Seelsorgers
in Meyreuil / Chemin de Rambert
am Donnerstag, 29. Mai, um 20.00 Uhr
"Der Schöpfungsbericht: Mythos oder
Märchen?"


Am Ende des ersten Kaminabends, der übrigens sehr lebendig war, haben wir die weiteren Themen geplant.


Die Teilnehmerinnen wünschten, dass wir mit einem biblischen Thema beginnen sollten.
Als Tag wurde der Donnerstag und nicht der Freitag vorgeschlagen.
Gerne tragen wir diesen Wünschen Rechnung.

So findet am Donnerstag, 29. Mai, der zweite Kaminabend statt. Das
Thema lautet: „Ist der Bericht über die Entstehung der Schöpfung (erstes bis drittes Kapitel in der Genesis) Mythos oder Märchen?“
Wir laden interessierte Frauen und Männer herzlich ein!
Wer eine Wegbeschreibung wünscht, sollte sich bitte im Büro telefonisch oder per E-Mail melden.

 

 


Zu unserem Jubiläum wollen wir eine kleine Ausstellungswand gestalten!
Wer hat Fotos – in Papier- oder Digitalform – vomGemeindeleben seit 1998? Könnten Sie uns diese bitte für eine Fotowand zur Verfügung stellen?

 


Erstkommunionfeier
am Sonntag, 22. Juni, in der Kirche
Notre Dame de la Seds in Aix
um 11.00 Uhr


Wir freuen uns mit Raphael Carreira, Pourriere, Elena Wilbert, Callas und Alexandre Fanchini, Forcal Queiret und deren Familien auf deren Fest der Erstkommunion in unserer Gemeinde.


Wir danken den Eltern, die sie einzeln und in der kleinen Gruppe mit großem Engagement und Freude auf dieses Fest vorbereitet haben.
Danke auch Elisabeth Lau-Arnold für ihre katechetische Arbeit mit den Kindern und den Eltern!


Für eine Gemeinde und erst recht für eine Auslandsgemeinde ist ein solches Fest wichtig: Es zeigt uns, dass wir lebendig sind.

Daher ist es für uns als Gemeinde und für die Erstkommunionkinder sehr wichtig, dass viele Gemeindemitglieder das Fest im Gottesdienst mitfeiern. Begleiten wir auch die Kinder und ihre Familien in unseren persönlichen Gebeten!

 

 


50. Internationale Soldatenwallfahrt
nach Lourdes
vom 22. – 26.05.08

 


Seit 1958 treffen sich jedes Jahr SoldatenInnen aus etwa
30 Nationen zur Internationalen Soldatenwallfahrt.

Aus Deutschland kommen in 3 Pilgerzügen und Flugzeugen über 100 000 PilgerInnen zusammen mit Militärbischof W. Mixa.


Unter dem Motto „ Begegnung – Freude – Besinnung –
Gebet – Freundschaft – Friede “ treffen sich die vielen Pilger mit ihren Kranken in Lourdes.
Mit einer kleinen Gruppe aus der EFA in Le Luc wird fr. Peter an dieser Wallfahrt teilnehmen.

 


Herzlich Willkommen,

Herr Dr. Alexander Freudenreich,
in Aix-en-Provence!


Nach zwei Jahren als « Chef de Clinique » in Paris hat sich Herr Dr. Alexander Freudenreich hier in Aix in einer Gemeinschaftspraxis von Neurologen niedergelassen; er stammt aus Würzburg.

Sollten Sie oder Ihre Bekannten (Deutsche oder Franzosen) einen Neurologen benötigen, seine Praxis ist in


5 rue du 4 Septembre, 13100 Aix-en-Provence,
Tel. 04 42 26 19 12.
(Facharzt für Neurologie/Nervenarzt- Elekromyogramm/ Elektroencephalogramm)


Ich weiß noch von Prof. Dr. Hope, der uns sehr fehlt, wie schwierig der Anfang mit einer Praxis ist. Empfehlen Sie daher bitte Herrn Dr. Freudenreich!

Wir heißen ihn herzlich willkommen in Aix und wünschen ihm alles Gute, viele Patienten und Gottes Segen!

 


Deutschsprachige Katholische Seelsorge
„Centre Abbé Franz Stock“
37, Bd. Aristide Briande/Immeuble A. Novo
13100 Aix-en-Provence
Tel. : 04 42 91 26 26 ; Fax : 09 64 10 18 85
Email : P.Arnold@centrestock.org
Site : www.centrestock.org

 

 


GOTTESDIENSTE:

 


Notre Dame de la Seds, 22 Av. Jean Dalmas
13100 Aix-en-Provence
um 11.00 Uhr
anschließend Begegnung

 


Pfingstsonntag 11.05.08
mit Trauung von Isabelle Maupai und
Jürgen Werner aus München


Sonntag 08.06.08
Festgottesdienst mit H. Prälat Dr. Peter
Prassel zum 10 jährigen Jubiläum
22.06.08 Fest der Erstkommunion

 

 


Haus des Seelsorgers
Chemin de Rambert, Meyreuil
um 17.00 Uhr


Sonntag 18.05.08
Sonntag 01.06.08
Sonntag 15.06.08
So 29.06.08/ Fest Peter u. Paul


Jede/r bringt etwas mit zum gemeinsam Essen
nach dem Gottesdienst

 


Taradeau/ VAR bei Vidauban
Um 11.00 Uhr anschl. Kirchenkaffee

 


18.05.08
dieser Gottesdienst findet ausnahmsweise wegen des
Kindertages der EFA/Amicale auf der Base in Le Luc statt


15.06.08
27.07.08

 


Bormes-les-Mimosas/ Camp du Domaine:
Um 19.30 Uhr anschl. Apéro

 


12.05.08/ Pfingstmontag
20.05.08
27.05.08
03.06.08
10.06.08
17.06.08

 




 

Bitte vormerken:

 

Gemeindefestim Garten des Seelsorgers

in Meyreuil, Chemin de Rambert,

Sonntag, 7. September 2008
„Fest zum Rentrée“

 

Nächster Gemeindebrief zu Beginn der Sommerferien !

 

 

 

 

Gemeindebrief Ostern 2008

 

 

 

 

 

Weil sie liebt,
zerbricht sie
die Flasche
ihres kostbarsten Salböls,
verschwendet den Duft
an die Füße
des Freundes.

Weil er liebt,
zerbricht er
am Hass und
an Rechthaberei,
verschwendet
sein Leben
an Freund und Feind.

Weil Gott liebt,
zerbricht er
das Grab
und den Tod.
Was als todsicher galt,
ist nicht mehr Fessel,
noch Grenze.

Wer Jesus liebt,
dem zerbricht er
– wie Maria im Garten –
das Bild,
ihn halten zu müssen,
um ihn lieben zu können.

Ostern,
und wieder
nichts in der Hand.

Nur die Ahnung
im Herzen:
Er lebt, er liebt,
er umfängt uns
– unfassbar, nah –
und befreit uns
zum Lieben.


Hans Brunner

Maria von Magdala, deren erste Begegnung mit dem Auferstandenen Martin Schongauer (1462/1465) künstlerisch gestaltet hat, ist eine wich-tige Glaubensgestalt in der Provence. Sie, die Apostolin der Apostel, wie sie noch von den Kirchenvätern bis ins 4. Jahrhundert genannt wurde, hat nach der Legende in der Provence das Evangelium verkündigt! Es ist sehr lohnend das Ostergeheimnis mit ihren Augen zu betrachten und von ihr zu lernen!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien die Freude der Osterbotschaft. Um diese kennen zu lernen, bedarf es der Feier des Ostergeheimnisses. Daher lade ich Sie und Ihre Familien zu den Gottesdiensten in Aix-en-Provence, Taradeau und in Bormes-les-Mimosas herzlich ein.

 

frère Peter Arnold, Pfarrer

 

60. Todestag von Abbé Franz Stock
am 24.02.08.
Feiern in Paris und Chartres.


Jede Stelle der deutschsprachigen Auslandsgemeinden hat einen Namenspatron; so hat Paris den Hl. Albert den Grossen, Brüssel den Hl. Paulus, Mallorca den Hl. Michael etc.
Als ich vor 10 Jahren hier begann, wollte ich einen Heiligen der jüngeren Kirchengeschichte der mit unserem Land was zu tun hat. Schon als Student sprach mich das Leben und Werk von Abbé Franz Stock sehr an. Daher machte ich vor der Gründung eine Wallfahrt nach Chartres ans Grab von Abbé Franz Stock. Dort wurde mir klar – der Mann wird der Patron unserer Seelsorgestelle. Seine Person und sein Werk haben Deutschland und Frankreich näher gebracht und somit einen wichtigen Schritt in schwerer Zeit für die Versöhnung beider Völker und für Europa gebracht!

Papst Johannes XXIII., der Franz Stock aus seiner Zeit als Nuntius persönlich gut kannte, sagte über ihn: „ Abbé Franz Stock – das ist nicht nur ein Name – das ist ein Programm!“ Übrigens feierte er damals als Nuntius das Requiem bei Franz Stocks Beerdigung!
Wir wurden im 50. Gedenkjahr seines Todes gegründet!

Jetzt zum 60. Todestag gab es u.a. Feiern - in Paris und Chartres. Dazu waren aus Deutschlandvor allem aus Stocks Geburtsort Arnsberg rund 150 Personen, darunter 70 Jugendliche, angereist.
Schon einen Tag vor dem Todestag gab es eine Feierstunde auf dem Mont Valérien im Pariser Vorort Suresnes, bei der Staatspräsi-dent Sarkozy und Ministerpräsident Rüttgers aus Düsseldorf im Beisein französischer Minister und vieler Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an der Erschießungsstätte der 4.500 von den deutschen Besatzern zwischen 1940 und 1944 hingerichteten Mitgliedern der Résistance und Geiseln gedachten.

Beide hoben in ihren Ansprachen das außerordentliche Wirken Franz Stocks als Gefängnisseelsorger und geistlicher Begleiter der zum Tode Verurteilten hervor. Nahezu 2.000 von ihnen habe Stock auf ihrem letzten Gang bis zu diesem Ort begleitet.
In der Hölle der Vernichtungsmechanik sei sein Wirken von hoher Menschlichkeit, Geschwisterlichkeit, Freundschaft, Friedenssehnsucht, Vertrauensbildung und Versöhnung gekennzeichnet gewesen.

Sie richteten aber auch den Blick in die Zukunft, indem sie an alle Anwesenden, vor allem an die zahlreichen Jugendlichen appellierten, sich wie Franz Stock in ihrem Handeln gegen Barbarei, Unfreiheit und Unmenschlichkeit zu stemmen, damit Europa und die Welt in Frieden und Freiheit leben könne.

Am Todestag selbst reiste Ministerpräsident Rüttgers mit seiner Delegation nach Chartres und legte zunächst ein großes Blumen-gebinde am Grabe Franz Stocks in der Kirche Saint Jean-Baptiste im Stadtteil Chartres-Rechèvres nieder. Als ein be-sonderer Höhepunkt des Gedenkens an den 60. Todestag Stocks ist das Pontifikalamt in der vollbesetzten Ka-thedrale von Chartres anzusehen. Im Beisein von Ministerpräsident Rüttgers und vielen weiteren deutschen und französischen Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft zelebrierte der Chartrenser Bischof Pansard zusam-men mit dem Apostolischen Nuntius in Frankreich und dem Pader-borner Erzbischof Becker einen feierlichen Gottesdienst.

In seiner Predigt ging Bischof Pansard vom Tagesevangelium über die Begegnung Jesu mit der Frau aus Samaria aus und hob angesichts der Problematik der Feindschaft zwischen Juden und Samaritern und angesichts der damals herrschenden formalen Regeln im Alltag die Überwindung des Trennenden und des förmlichen Rahmens im Umgang mit unseren Mitmenschen durch die Begegnung mit Gott und seinem Gebot der Nächstenliebe hervor.

Franz Stock sei, dem Beispiel Christi folgend, zu einem unermüdlichen Wegbereiter im Dienste von Begegnungen in Wahrheit, Versöhnung und Geschwisterlichkeit geworden.

Nach dem Pontifikalamt gab es ein großes Begegnungsfest in der Halle des ehema-ligen „Stacheldrahtseminars“ in der an Chartres angrenzenden Stadt Le Coudray. In der Halle, die zur Zeit zur „Euro-päischen Begegnungsstätte Franz Stock“ („Centre Européen de Rencontre Franz Stock“) umgestaltet wird, versammelten sich rund 300 Franzosen und Deutsche, darunter auch der Pfarrer und Mitglieder der deutschsprachigen Gemeinde aus Paris, zu einem einfachen Mittagessen, das zur Erinnerung an die „magere“ Zeit des Bestehens des „Stacheldrahtseminars“ von 1945 bis 1947 aus einer (jetzt etwas nährstoffreicheren) Suppe bestand.
Zum Abschluss des Gedenkens fand gegen Abend in der Kirche Saint Jean-Baptiste eine eindringliche Feierstunde mit Gebeten und medi-tativen Texten sowie mit einer Lichterprozession zum Grabe Franz Stocks statt.


Wir werden im Rahmen eines „Kamingesprächsabend“ uns mit unserem Patron beschäftigen.
Dafür konnte ich meinen Schwager, Herrn Frieder Lau aus Tettnang, gewinnen, der sich sehr mit dem Leben und Werk von Abbé Franz Stock auseinander gesetzt hat.

 

 

Treffen der „Senioren“ am 11.03.08

 

Unsere dynamische Gruppe der Senioren trifft sich mit Frau Renate Geissinger am Dienstag, den 11.03.08 um 15.00 Uhr am „Office du Tourisme“ in Aix

 

 

Unser Jubiläum: 10 Jahre im Dienst der Deutschsprachigen in der Region PACA. Besuch des Leiters des KAS,
H. Prälat Dr. P. Prassel
am 7./8.06.08 in Aix.


Im letzten Gemeindebrief haben wir Ihnen unser Jubiläum schonangekündigt! Da wir noch kein Treffen mit unserem „KGR“ hatten, steht das ausführliche Festprogramm noch nicht fest – zu dem will ich diesem Gremium nicht vor-greifen, sondern de-ren gute Ideen dann aufgreifen!
Der Besuch des Leiters des KAS Bonn steht aber bereits fest: . Prälat Dr. Peter Prassel verbringt das Wochenende vom 7./8. Juni bei uns in Aix. Dieser Gemeindebesuch ist sicher eine gute Gelegenheit, um Gott zu danken für die 10 Jahre Die-nst für die Menschen und das Evangelium und die Kirche, sowie eine gute Gelegenheit,H. Prälat Prassel unsere Arbeit und unsere Gemeinde vorzustellen. Wir wollen mit ihm gemeinsam feiern, gemeinsam reden und ge-meinsam reflektieren!

Bitte halten Sie sich schon jetzt dieses Wochenende frei! Es wird sich lohnen!

 

Erstkommunion 2008 -
Feier am Sonntag, 22.06.08

 

 

Elena Wilbert, Raphael Carreira und Alexandre Fanchini haben mit ihren Familien die Katechese begonnen!
Mit großem Eifer – wie die Erstkommu-nikanten 2007 und deren Familien, haben sie den Kommunion-kurs in den Familien begonnen.
Wir freuen uns über die 3 Kommunionkinder und wünschen ih-nen und ihren Familien weiterhin viel Freude und einen guten Weg!
Nehmen wir sie mit in unser Gebet und kommen wir zahlreich zu ihrer Kommunionfeier im Juni!
Vielen Dank auch den Müttern von Raphael, Elena und Alexandre für ihr Engagement!

Kinderkatechese in Meyreuil
am Mittwoch, 26.03.und 23.04.
um 15.00 Uhr
im Haus des Seelsorgers, Meyreuil

 

Es ist schön zu sehen, wie es den Kindern und auch den Eltern Spaß macht, sich zu treffen und wichtige Erfahrungen im Glauben miteinander zu machen.
Gerade hier, wo der Religionsunterricht nicht gegeben wird, ist ein solcher Ort der Lernerfahrung für den Glauben der Kinder und der Erwachsenen wichtig!Neue Kinder sind immer willkommen! Merken Sie die Termine vor und laden Sie auch andere deutschsprachige Kinder ein!

Am 26.03. wird Elisabeth Lau die Katechese leiten und am23.04. Elisabeth Lipa. Beiden herzlichen Dank!

 

„Gespräche am Kamin“ -
eine Einladung zum Austausch und auch zurWeiterbildung am Kamin des Seelsorgersin Meyreuil

Persönliche Suche und Glauben hat, wie Vieles im Leben des Menschen, mit Gemeinschaft zu tun!
Mich bewegt schon lange die Frage, wie unsere „Gemeinde“ Menschen in ihrer geistigen, psychischen und spirituellen Suche einen Raum zum Gespräch anbieten kann.
So reifte in mir der Gedanke, einmal im Monat ein Gespräch am Kamin anzubieten.
Schon in Stuttgart machte ich die Erfahrung, dass Vorträge für viele kein hilfreiches Angebot mehr darstellen; wichtiger ist im Schutz einer Gruppe das gegenseitige Gespräch!

Die „Gespräche am Kamin“ sollen dafür enn Raum bieten - Raum für Themen, die den Interessen der Gruppe entsprechen, Raum für das gemeinsame Studieren und Kennen-lernen von biblischen Texten, oder auch Raum für Themen, die gerade in der „Zeit und Luft“ liegen.


Zum Beispiel möchte ich den 60. Todestag von Franz Stock zum Anlass nehmen, ihm und seinen Werken ein Kamingespräch“ zu widmen, um über ihn und seine Botschaft nachzudenken und darüber miteinander zu sprechen und diskutieren.

Diesen Abend werde ich mit meinem Schwager für den Sommer/Herbst planen – der genaue Termin wird hier noch rechtzeitig veröffentlicht werden!

Zum ersten Abend der Reihe „Gespräche am Kamin“ lade ich für Freitag, den 4. April um 20.30 Uhr ins „Haus des Seelsorgers“ nach Meyreuil ein: wir wollen Themen miteinander suchen und auswählen und uns über diese Ideen miteinander austauschen!

Der Umzug ist – Gott sei Dank – vorbei!
Doch noch ist nicht alles eingeräumt!

 

Am Rosenmontag hatten wir unseren eigenen „Umzug“! Ab 7 Uhr wurde durch die Möbelpacker eingepackt, nach- dem wir am Wochenende zuvor bereits sehr vieles in die Garage nach Meyreuil transportiert oder aber bereits entsorgt hatten! Schießlich haben wir uns verkleinert und mussten daher eini-ges nach Meyreuil auslagern!

Ursprünglich wollten wir vor Ostern alles gut aufgeräumt und eingerichtet haben, um dann einen Tag der „offenen Tür“ für die „Gemeinde“ zu machen.
Wir haben es aber noch nicht geschafft, sodass das auf nach Ostern verschoben werden muss! Wir laden dazudann ge-sondert in einem Brief ein!
Wenigstens funktionieren endlich nach 4 Wochen Telefon und Internet samt Fax!
Wir sind nun über alle „Kanäle“ wieder erreichbar!
Danke den zahlreichen Helfern aus Familien- u. Freundeskreis und aus der Gemeinde! Herzlichen Dank für Ihre Hilfe und Unterstützung!


Danken will ich auch dem KAS und seinen MitarbeiterInnen, die uns sehr geholfen haben mit der Finanzierung des Umzuges und der notwendigen Repara-turarbeiten.Ein großes Danke-schön auch an Jamila El Atid und an Robin Wagner – meine Mitarbeiter!

Dank an Raphael Rauch für den letzten Gemeindebrief

 

 

 

Da ich vor Weihnachten mit einer Lungenentzündung im Bett lag, hätte Robin und ich es nicht geschafft, zu Weihnachten einen Gemeindebrief herauszubringen.
Raphael Rauch verbringt zur Zeit sein Auslandssemester in Aix und als er unsere „Not“ sah, bot er sich sofort an, uns spontan mit dem Schreiben und der Redaktion des Weih-nachtsgemeindebriefs zu helfen. Danke!


Karwoche und an Ostern im Rahmen der Urlauberseelsorge auf dem „Camp du Domaine“ in Bormes-les-Mimosas

 

 

Falls Sie einen Ausflug mit Verbindung des Besuches eines Gottesdienstes mit der „Camping - und Urlaubergemeinde“ machen wollen, seien Sie herzlich willkommen!
Die Kapelle „La Ferme“ ist eine öffentliche Kapelle und für jeden offen! Daher die Gottesdienstordnung für Bormes

Herzliche Einladung zur Mitfeier der Karwoche und des österlichen Triduums in Bormes-les-Mimosas

 

Palmsonntag, 16. März
10.00 Uhr: Familiengottesdienst mit Palmenweihe

 

Dienstag, 18. März
17.00 Uhr: Osterkerzen- Basteln
Für Kinder und interessierte Erwachsene
Maison du Gardien, Allée de Bénat

Gründonnerstag, 20. März
19.30 Uhr: Feierlicher Familiengottesdienst zum
„Gedächtnis der Einsetzung der Eucharistie/Abendmahl“


Karfreitag, 21. März
14.45 Uhr: Kindergottesdienst
Maison du Gardien, Allée de Bénat


15.00 Uhr: Gottesdienst
Feier des Gedächtnisses des Todes Jesu

20.30 Uhr: Meditation - mit Passionsmusik (von CD)

 

Karsamstag, 22. März:

15.00 Uhr Kinder bereiten das Osterfeuer vor
Maison du Gardien, Allée de Bénat

21.30 Uhr: Feier der Osternacht:
(Vigil und Eucharistiefeier) -
Anschließend „Oster-Apéro“

 

Ostersonntag, 23. März:
11.00 Uhr: Feierlicher Familiengottesdienst –
Anschließend für Kinder: Ostereiersuchen

 

Ostermontag, 24. März:
10.00 Uhr: Eucharistiefeier

Soweit nicht anders gekennzeichnet finden alle Gottesdienste in Bormes-les-Mimosas/ OrtsteilLa Favière, in der Kapelle „La Ferme“ an der Route de Bénat, gegenüber der Haupteinfahrt des Campingplatzes „Camp du Domaine“ statt.


Gottesdienste der Karwoche und Osterzeit


Notre Dame de la Seds,
22 Av. Jean Dalmas, 13100 Aix-en-Provence

Palmsonntag, 16.03.08 um 16.30 Uhr

Ostermontag, 24.03.08 um 16.30 Uhr

Sonntag, 13.04.08, 4. So in der Osterzeit um 11.00 Uhr

Im Anschluss an die Gottesdienste Begegnung.

 

 

Taradeau
Pfarrkirche um 11.00 Uhr
anschließend Kirchkaffee

Sonntag, 30.03.08 / Weißer Sonntag

Sonntag, 27.04.08 / 6. So in der Osterzeit

 


Im "Haus des Seelsorgers" Quartier Les Roux,
Chemin de Rambert , 13590 Meyreuil
jeweils um 17.00 Uhr
in Meyreuil um 17.00 Uhr


Sonntag, 30.03.08 / Weißer Sonntag

Sonntag, 06.04.08 / 3. So in der Osterzeit

Sonntag, 27.04.08 / 6. So in der Osterzeit

Nach den Gottesdiensten teilen wir ein einfaches gemeinsames Abendessen - jede/r bringt was mit!
Es wird ein Fahrdienst organisiert. Wegen odereiner Wegbeschreibung kontaktieren Sie uns bitte!





 


 

 

 

Wir sind umgezogen!


Unsere neue Adresse

 

37, Bd. Aristide Briand / Immeuble Albert Novo

13100 Aix-en-Provence

 

Telefon, + Fax sind die alten Nummern; ebenso ist die E- mailadresse dieselbe!

Telefon: 04 42 91 26 26
Fax: 09 64 10 18 85

Mail: kathdtschseelsorge.aix@wanadoo.fr + P.Arnold@centrestock.org

 

 

Gemeindebrief Weihnachten 2007

 

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke

 


Weihnachten in der Provence ist für uns Deutsche immer wieder eine besondere Herausforderung.
Schließlich verbinden wir Weihnachten oftmals mit Eigenschaften, wie sie der große Frankreich-Freund Rilke in seinem schönen Adventsgedicht beschreibt.

Die Provence steht allerdings nicht für gemütliche Winterabende, Schnee und Weihnachtstannen, sondern für strahlende Sonne und ein klares, leuchtendes Winterlicht. Da fällt es manchem vielleicht schwer, in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie, dass Sie sich trotz des ungewohnten Äußeren’ auf das Innere einlassen können: auf die Nacht der Herrlichkeit, auf die Menschwerdung Gottes.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen frohe Weihnachten und Gottes Se-gen und Gesundheit für das neue Jahr 2008!

Danke Ihnen für Ihr Vertrauen, das Sie uns im zurückliegenden Jahr geschenkt haben und herzlichsten Danke für Ihre Unterstützung – durch Ihre Spenden und durch Ihre Gebet und Ihre Mitarbeit! Vergelts Gott!

Ich lade Sie herzlich ein Weihnachten mit uns im Gottesdienst zu feiern. Es würde mich freuen Sie da zu treffen!

Ihnen allen Gottes Segen


fr. Peter Arnold, Pfarrer


Neues aus der Gemeinde und dem Büro

Das Jahr 2007 war ein bewegtes Jahr. Wichtigste und erfreulichste Neuerung war, dass die deutsche Gemeinde in der Kirche Notre Dame de la Seds eine neue Heimat gefunden hat. Doch auch das Jahr 2008 bleibt bewegt:


Wir ziehen um !


Aus Kostengründen zieht das „Centre Abbé Franz Stock“ im Februar um. Wir sparen die Hälfte der bisherigen Miete- damit können wir dann in Ruhe nach einem leerstehenden Pfarrhaus für unswe Büro suchen.

Eigentlich ist esdie Aufgabe der Ortskirche uns geeignete Räume zur Verfügung zu stellen. Wir stehen auch als Deutsch-sprachige unter der pastoralen „ Fürsorge“ der französischen Kirche sowie die der deutschen Kirche – genauer der Deutschen Bischofskonferenz – denn einige von uns zahlen in Deutschland auch weiterhin Kirchensteuer!

Ab Ende Februar an sind wir unter folgender Adresse zu erreichen:

37, Bd. Aristide Brian, 2. Stock, Immeuble Albert Novo.
Aix-en-Provence
Parkhäuser in der Nähe: Signoret und Bellegarde

 

Wir feiern unser 10 jähriges Jubiläum

Die deutsche „Gemeinde“ Aix-en-Provence wurde 1998 mit Zustimmung der franz. Ortskirche durch das KAS gegründet.

Wir wollen unser zehnjähriges Bestehen in einer „Festreihe“ miteinander feiern - das werden wir mit dem Kirchengemeinderat gemeinsam planen; Sicher ist schon jetzt der Besuch unseres Leiters des Katholischen Auslandssekre-tariates( KAS) der Deutschen Bischofskonferenz, Herr Prälat Dr. Peter Prassel am Wochenende 07./08. Juni – für diesen Termin können wir dann unser Gemeindefest planen!

Wir freuen uns auf seinen Besuch. Herr Prälat seien Sie herzlichst willkommen bei uns in Aix!

Wir sind wieder per Fax erreichbar


Nachdem wir in den vergangenen Wochen nicht per Fax erreichbar wa-ren, klappt die Technik zum Jahresende wieder:
Unter der Nummer 09 64 10 18 85 können Sie uns wieder ein Fax schicken.
Uns wurde von France Tele-com zugesagt, wir dürfen mit unse-ren Telefon – und Faxnummer um-ziehen!! Hoffen wir, dass dieses Mal diese Aussage stimmen wird!

 

 


Aufgrund von Krankheit von fr. Peter fällt dieser Gemeindebrief leider kleiner aus.

Ausführlichere Informationen, auch zum Jahresprogramm 2008, erhalten Sie in unserem Februar-Gemeindebrief zur Fastenzeit.

 


Kinderkatechese am 23.01.08 und 27.02.08 um 15.00 Uhr und Anmeldung zur Erst-kommunion


Im neuen Jahr ist die Kinderkateche mit Elisabeth in Meyreuil, Haus des Seel-sorgers, Chemin de Rambert am 23.01.08 und 27.02.08 jeweils um 15.00 Uhr.


Mit den Eltern und Kindern der Erstkommunion 2007 wollen wir gemeinsam im Januar die Busskateche starten!
Für die Erstkommunion 2008 haben wir eine Anmeldung!
Bitte melden Sie bis spätestens 15.01.08 Ihr Kind bei uns an!

 

Krippenspiel der Kinder am hl. Abend ver-legt auf Gottesdienst am Fest der Erscheinung des Herrn/ Epiphanie


Das in der Kinderkateche mit den Kindern besprochene „Krippenspiel“ können wir bedingt durch die Krankheit von fr. Peter und zu kurzer Zeit der Vorbereitung und Übung erst am Fest der Erscheinung des Herrn im Gottesdienst spielen.

Wir haben die Eltern telefonisch und per Mail darüber benachrichtigt.
Wann wir uns treffen werden , das planen wir mit den betroffenen Fa
milien direkt. Falls Kinder noch mitmachen wollen, bitte melden Sie sich bei uns!

 

Seelsorge am Stand: Rückblick auf den Weihnachtsmarkt


Das Centre Abbé Franz Stock hat auch dieses Jahr am Tübin-ger Weihnachts-markt in Aix teilgenommen.
Vier Tage lang boten Händler aus den Partnerstädten von Aix so auch aus Tübingen Produkte auf der Place Jeanne d’Arc an.

Wir hatten unseren Stand bei der Gärtnerei Kehrer, der die Gemeinde auch ihren Adventskranz und den Christbaum zu verdanken hat.

Vielen Dank Dir, liebe Annerose und lieber Gerhard Kehrer.

Ziel des Standes ist es u.a. auch , mit Deutschsprachigen ins Gespräch zu kommen – sowohl mit den bekannten Ge-meindemitgliedern als auch mit neuen Gesichtern.

Manch einer wird erst durch den Stand auf die deutsche Gemeinde aufmerksam und es ergeben sich daraus auch Begegnung und auch seelsorgerische Gespräche.

Außerdem boten wir Artikel aus Afrika, Lateinamerika und Asien an, mit denen Hilfsprojekte in Ghana und Bolivien unterstützt werden.

Nicht nur wir, auch die Tübinger Händler waren mit den Besucherzahlen sehr zufrieden: das Essen war schnell ausverkauft, auch die Adventskränze fanden reißenden Absatz. Zu bedauern ist jedoch, dass der Weihnachtsmarkt dieses Jahr ohne die „Maison du Spätzle“ stattfinden musste und so der Markt seinen traditionellen Mittelpunkt verlor. Es bleibt zu hoffen, dass die „Maison du Spätzle“ nächstes Jahr wieder kommt oder dafür evtl. andere Wirte.

Ein besonderer Dank gilt Pauline Simoncelli und unserem AdiAler Robin Wagner, die während der ganzen vier Tage den Stand mit mir sehr gut betreuten.

 

Gottesdienste:

Notre Dame de la Seds
22, Av. Jean Dalmas
13100 Aix-en-Provence

- Es gibt dort Parkplätze -

Montag, 24.12.07 um 16:30 Uhr Familiengottesdienst zum
Weihnachtsfest
– keine Begegnung

Sonntag, 06.01.08 um 11:00 Uhr Fest Epiphanie des Herrn
mit anschl. Begegnung

Sonntag, 27.01.08 um 11:00 Uhr Gottesdienst
mit anschl. Begegnung

Sonntag, 10.02.08 um 11:00 Uhr Erster Fastensonntag
Austeilung des Aschenkreuzes
mit anschl. Begegnung


Taradeau um 11.00 Uhr:

Dienstag, 25.12.07
Weihnachtsmesse in Taradeau

-kein Kirchenkaffe danach

 

Sonntag, 13.01.08
Messe zur Taufe des Herrn

- mit anschl. Kirchenkaffe

 

Sonntag, 03.02.08
Messe zum Faschingssonntag

- Kinder sind eingeladen kostümiert in den Gottesdienst zu kommen -
- mit anschl. Kirchenkaffe


Meyreuil, Haus des Seelsorgers um 17.00 Uhr
Chemin de Rambert:


Dienstag, 01.01.08
Messe zum Jahresbeginn

 

Sonntag, 13.01.08
Taufe des Herrn

 

Sonntag, 20.01.08
Gottesdienst

 

Sonntag, 03.02.08
Gottesdienst

Nach den Gottesdiensten in Meyreuil teilen wir ein einfaches gemeinsames Abendessen - jede/r bringt was mit!
Wegen Fahrdienst und Wegbeschreibung kontaktieren Sie uns bitte!

 

 

Gemeindebrief Advent 2007

 

 

 

2007 - Das Jahr der

hl. Elisabeth von Thüringen


Die christlichen Kirchen feierten die hl. Elisabeth


Elisabeth von Thüringen - Von der Königstochter zur Heiligen

Ein Artikel vom evangelischen Theologen Dr. Jürgen Römer

 

1207 kommt in Ungarn die Tochter des Königs Andreas II. und seiner Frau Gertrud aus dem Haus Andechs-Meranien zur Welt. Sie wird auf den Namen Elisabeth getauft. Schon als Vierjährige gerät sie in die Welt der großen Politik: Sie wird mit Ludwig, dem Sohn des mächtigen Landgrafen Hermann I. von Thüringen, verlobt und verlässt ihre Heimat, um von nun an in Thüringen zu leben.
Dort wächst sie am Hof des kunstsinnigen Fürsten zusammen mit ihrem vorge-sehenen Ehegatten auf. Schon früh übt der christliche Glaube eine große Faszination auf das Mädchen aus. Sie versucht, möglichst oft in der Kirche zu sein und zieht dies sogar dem Spiel mit anderen Kindern vor.
Elisabeths Hinwendung zum Nächsten zeigt sich deutlich in der Fürsorge für ihre Untertanen.
Als Ludwig 1226/27 auf einer Reise ist und Thüringen von einer Hungersnot heimgesucht wird, lässt sie die Vorratsspeicher der Landgrafen öffnen und die Nahrungsmittel an die Not leidenden Menschen verteilen. Ihre Verwandten, vor allem die Brüder ihres Mannes, verfolgen dies mit Argwohn, doch Ludwig stellt sich nach seiner Rückkehr hinter Elisabeth.
1227, Elisabeth ist gerade 20 Jahre alt, muss ihr Mann mit Kaiser Friedrich II. auf den Kreuzzug nach Palästina. Er wird von dort nicht wiederkehren.

Ein neues Leben beginnt. Elisabeth zieht sich auf ihr Witwengut in Marburg zurück. Spätere Quellen wollen wissen, dass in dieser Zeit sogar Kaiser Friedrich II. um ihre Hand angehalten habe, was sie ablehnte.
Unter dem Einfluss der religiösen Ideen des Franz von Assisi und der frommen Armutsbewegung, die vor allem Frauen in ganz Europa ergriffen hat, widmet sie ihr Leben und den größten Teil ihres Besitzes nun der Pflege von Armen und Kranken, für die sie vor den Toren Marburgs eine Kapelle und ein Hospital errichten lässt.
An einem Karfreitag schwört sie in der Kirche im Beisein Konrads von Marburg allen weltlichen Dingen ab, sie gibt ihre Kinder weg und will von nun an als Arme unter Armen leben, ganz dem Streben nach Begegnung mit Christus im Nächsten hingegeben.
Aufopferungsvoll kümmert sie sich um Leprakranke, hungrige, verwahrloste Kinder und Bettler. Dabei sucht sie geradezu nach der Konfrontation mit dem Erschreckenden: sie küsst die eitrigen Wunden, liebkost die schorfigen Köpfe der kranken Kinder und verrichtet die niedersten Arbeiten, wie es in allen Berichten heißt, stets mit einem Lächeln auf den Lippen. Augenzeugen rühmen ihre Fröhlichkeit und ihr Gottvertrauen.

Es dauert nicht lange, und Elisabeth hat sich so verausgabt, dass ihr Körper nicht mehr mitmacht. In der Nacht vom 16. auf den 17. November 1231 stirbt Elisabeth in den frühen Morgenstunden.

Noch immer ist sie eine der populärsten katholischen Heiligen, noch immer erfreut sie sich vor allem in Hessen und Thüringen aber auch in evangelischen Kreisen großer Bekanntheit und Beliebtheit. Ob wir uns für sie als historische Figur interessieren, ob wir uns von ihrer Radikalität faszinieren lassen, ob wir ihr tiefe Menschlichkeit bewundern, ob wir versuchen, ihre Religiosität zu begreifen, ob wir ihrer Spiritualität nachfühlen:
Elisabeths Leben sowie Nachleben und das, was wir darüber wissen und zu wissen glauben, geben in ihrer schillernden Fülle viele Antworten, aber auch viele neue Rätsel auf.
Das ist der Grund, warum sie uns immer wieder neu und unmittelbar begegnet, warum sie trotz der 800 Jahre, die seit ihrer Geburt in Ungarn vergangen sind, uns immer neu herausfordert.

Nehmen wir die Herausforderung an!

 

 

 

 

Die Kirche Notre Dame de la Seds in Aix
feiert am 7. + 8.12.07
das 150. Jubiläums der Krönung
ihres Gnadenbildes

 

Gnadenbild ND de la Seds

Die Kirche Notre Dame de la Seds ist der Ortskirche Aix-Arles und den BürgerInnen von Aix ein wichtiger, ja heiliger Ort.
Vor der christlichen Zeit war dort ein großes römisches Theater.
Erst in jüngster Zeit wurden die Ausgrabungen dazu gemacht.

An diesem Ort wurde dann die erste Bischofskirche für Aix gebaut: „Ecclesia Beatae Mariae de Sede episcopale“ (Kirche der Gottesmutter Maria vom Bischofssitz).
Sie wurde im V. Jahr-hundert gebaut und im XI. Jahrhun-dert erneuert. Soviel ich herausbekam, zog im XIII. Jahrhundert von dort das Domkapitel und der Bischof in die Cathedrale St. Sauveur.
Bis vor wenigen Jahren waren dort kontemplative Ordens-schwestern – die Sakramentininnen.
Die heutige Kirche wurde 1835 vom Architekten Henri Antoine Révoil im neo-rom byzantinischen Stil er-baut.
Vor 150 Jahren wurde das Gnaden-bild der Muttergottes gekrönt.

 


Aussenansicht der Kirche

Daher lädt uns der Kathedralpfarrer zur Mitfeier ein

07.12.07:
Vorabendmesse zum Hochfest Maria Immaculata – Fest unserer Diözese

um 18.30 Uhr Pontifikalmesse in der Kathedrale – anschl. Prozession zur Kirche ND de la Seds mit eucharistischer Anbetung während der ganzen Nacht

08.12.07:
9.00 Uhr Messe in ND de la Seds mit Msgr. Plano
14.00 Uhr Rosenkranz
16.30 Uhr Pontifikalvesper mit Msgr. Feidt, Erzbischof

 

 

 

 


Warum nennen wir unseren Mitarbeiter nicht mehr „Zivi“, sondern „ADiA-ler“?

Seit Juli 1999 leisten junge Männer – alle gleich nach ihrem Abitur – ein Jahr freiwilligen Dienst bei uns.

Nachdem sie auf diese Art „gedient“ haben, wird ihr Dienst durch das Bundesamt für Zivildienst als ihr „Zivildienst“ anerkannt.
Es ist aber kein Zivildienst bei uns, den sie leisten.
Im Ausland gibt es keine Zivildienststellen. Aber wir nannten ihn – da wir keinen anderen Dienst kannten – einfach kurzer Hand, Zivi.
Das ist aber nicht korrekt, denn die Bundesregierung schuf einen eigenen Dienst für das Ausland: den Anderen Dienst im Ausland (ADiA).

Eine solche Stelle – wie auch die unsere, musste beim Bundesministerium für Familie, Seni-oren, Frauen und Jugend eigens beantragt werden!
Das KAS beantragte für uns 1998 unsere Stelle, die dann 1999 vom Ministerium errichtet wurde. Dennoch nannten wir unsere jungen Mitarbeiter immer gedankenlos „Zivi“ !

Durch den zuständigen Referenten für diesen freiwilligen Dienst im Ausland wurden wir über das KAS gebeten, doch künftig immer den richtigen Dienst zu nennen, und nicht weiter von „Zivildienst“ zu sprechen.
Dies entspreche nicht den Tatsachen und der ADiA bleibe daher weiter im Schatten des Zivildienstes! Er wird nicht einmal genannt!
Das überzeugte uns, denn dieser Dienst, der uns so wichtig geworden ist, soll auch benannt und bekannt werden!
Daher nennen wir unsere jungen Mitarbeiter – derzeit also Robin Wagner – zukünftig immer mit der richtigen Dienstbezeichnung: AdiA-ler!

An dieser Stelle will ich Herrn Robin Wagner erneut herzlich begrüßen.

Seit dem 17. Juli 07 ist er schon bei uns und hat schon viele Gemeindemitglieder getroffen und kennen gelernt!


Lieber Robin, sei herzlich willkommen bei uns – ich kann schon jetzt sagen, dass wir ein gutes Team sind! Fühle Dich weiter wohl und gut bei uns !

Das Grusswort von Robin Wagner:



Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Centre Abbé Franz Stock,


seit vier Monaten bin ich nun schon in Aix-en-Provence – und die Zeit verging wie im Fluge. Viele abwechselungsreiche Aufgaben, eine wunderschöne Gegend und viele sehr nette Menschen haben dazu beitgetragen, dass ich mich hier direkt zu Hause fühle.

In diesem dritteljährigen Aufenthalt hier habe ich eine wunderbare Art des Gemeindelebens und der gegenseitigen Begegnung, des Respekts und der Rücksichtsnahme kennen gelernt, wie ich sie vorher noch nicht erlebt habe.

Dies macht wohl die Einzigartigkeit einer Auslandsgemeinde aus.
Zu meiner Person:

Ich heiße Robin Wagner, bin 19 Jahre alt und wohne mit meinen Eltern und meinen drei jüngeren Geschwistern in der Nähe von Bonn.
Nach meinem Abitur am Bischöflichen Pius-Gymnasium in Aachen, bin ich nun bereits seit dem 17. Juli in der Provence und leiste den „Anderen Dienst im Ausland“.
Ich freue mich sehr zum Gemeinde-leben hier beitragen zu können und auf Ihre Bekanntschaft.

Ihr Robin Wagner


Tübinger Weihnachtsmarkt
in Aix-en-Provence
vom 28.11. bis 02.12.2007
von 09:00-20:00 Uhr


Vom Mittwoch 28. November bis Sonntag 02. 12.2007 ist wieder Weihnachtsmarkt in Aix!

Dieses Mal auf dem Platz Jeanne d’Arc/gegenüber vom Tourismusbüro an der Rotonde. Der Markt ist auch wieder ein Markt mit der Beteiligung der anderen Partnerstädten von Aix d.h. der Städte Bath, Cartago, Coimbra und Perugia.

Zum 10. Mal kommen dieses Mal die Tübinger Händler zu uns zum Weih-nachtsmarkt - auch wir haben wieder unseren Stand bei der Gärtnerei Kehrer.
Es gibt wieder schöne Adventskränze und Adventsgestecke, Christbäume und Blumen und viele leckere Sachen zum Essen!

An unserem Stand haben wir schöne Kalender und Krippen aus Bolivien, Peru und Tansania! Kommen Sie uns besuchen!
Das „Maison du Spätzle“ ist dieses Jahr leider nicht dabei! Aber es gibt Maultaschen, Bretzeln, Bratwürste und vieles mehr zu kaufen – auch den guten Glühwein!


Herr Kehrer beim Adventskranzbinden

Wir danken der Familie Kehrer, dass wir an ihrem Stand wie jedes Jahr Gast sein dürfen!


Kinderkatechese im Advent in Meyreuil, Chemin de Rambert,
Mittwoch 12.12.07 um 15.00 Uhr


Es ist für die religiöse Erziehung unserer Kinder äußerst wichtig, dass sie spielerisch und ganzheitlich in das Geheimnis des Glaubens eingeführt werden.

Daher danke ich sehr meiner Schwester Elisabeth, die dies mit ihrer großen Erfahrung für uns übernimmt und meinem Schwager Frieder, der sie und mich dabei unterstützt!

Ich denke es wäre wichtig, nochmals an die Frage heranzugehen, ob wir nicht altersgemäße Gruppen der Katechese bilden sollten – eine für jüngere Kinder im Kindergartenalter und eine weitere für Schulkinder!

Die Katechese zur Bußerziehung unserer Kommunionkinder wollen wir im neuen Jahr beginnen. Dazu ergeht an die Familien gesonderte Einladung!

Alle Kinder sind herzlich willkommen!!!



Der Nikolaus kommt!

Auch in diesem Jahr bieten wir wieder den Besuch des "Bischof Nikolaus" mit seinem "Knecht Ruprecht" bei Ihnen zu Hause an. Der Nikolausbesuch gehört im Süden Deutschlands wohl genauso zum Advent, wie der Adventskalender oder Adventskranz, und ist für Kinder nicht mehr wegzudenken. Seit jeher be-sucht der "Nikolaus" (in der Regel bei der örtlichen Pfarrgemeinde bestellt) jeden 5. Dezember die Kinder einer Stadt, um sie zu loben und sie von seinem Gehilfen, dem „Knecht Ruprecht“, beschenken zu lassen.
Diesen netten Brauch möchten wir auch hier in der Provence pflegen und kommen daher gerne zu Ihnen nach Hause und in Ihre Familie.

Der Nikolaus kommt zu Ihnen im Zeitraum vom 5. bis 12. Dezember. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich einfach bei uns. Für den Besuch des Nikolaus bitten wir herzlich um eine Spende für unsere Benzinunkosten und für unser Projekt in Ghana. (Bitte keine Sachspenden!)

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens 04.12.07!

 


Treffen der Seniorengruppe
bei Renate Geisinger
am 11.12.07 um 15:00 Uhr


Es ist gut, dass wir diese dynamische Gruppe haben – wer sich jung genug fühlt, ist herzlich willkommen! Jederzeit freut sich die Gruppe über „neue Mitglieder“!

Im Advent, am 11.12.07, trifft sich die Gruppe um 15.00 Uhr bei Renate Geisinger zum adventlichen Café Trinken.
Damit Renate sich vorbereiten kann, wäre sie über Anmeldung über das Centre (04 42 91 26 26) dankbar. Über uns kann auch die Anfahrt oder Wegepläne organisiert werden.

 


Weihnachtskonzert
des Deutschen Frauenchors Aix/DFA
am 19.12.07 um 18.30 Uhr
in der Kirche Notre Dame de la Seds
in Aix - anschließend Be-gegnung mit Christstollen und Glühwein



Traditionsgemäß will der DFA unter der Leitung von Frau Sibylle Devesa uns mit deutschen Advents – und Weihnachtsliedern auf das Weihnachtsgeheimnis einstimmen.

Das Konzert und die Begegnung wird wieder durchgeführt in enger Zusammenarbeit mit dem „Centre Franco - Allemand de Provence“ und dem „Maison du Tübingen“ in Aix unter der Leitung von H. Rothacker und seiner MitarbeiterInnen.

Eintritt frei! Der DFA bittet um Spenden für unser Partnerprojekt in Ghana.


Wir haben zur Zeit kein Fax mehr

Seit einer Umstellung unserer Telefonanlage im Centre Abbé Franz Stock aus Ersparnisgründen sind wir dort bis auf weiteres per Fax nicht mehr zu erreichen.
Die alte Telefonnummer des Centre Abbé Franz Stock in Aix – also die 04 42 91 26 26 - bleibt erhalten.
Bei der Beratung sagte uns France Telecom, dass das Faxgerät auf dieselbe Nummer geschaltet und weiterhin funktionieren werde – leider stellte sich dies inzwischen aber als Irrtum heraus.
Bitte schicken Sie uns also derzeit kein Fax!!! Glücklicherweise haben ja viele Mail, sodass wir diese Zeit gut überbrücken können…

 

Neue Info vom 05.12.2007 - daher nicht im Gemeindebrief!

Die Beratungen von France Telecom waren immer absolut falsch - nun haben wir es selber ausprobiert und letzendlich ist es so wie wir es vermuteten - das Fax ist auf die Livebox geschaltet! Bei unserm Insistieren wurde das immer von France Telecom dennoch verneint! Aber es ist so!

Unsere neue Fax - Nummer ist: 09 64 10 18 85 /
+33 -9 64 10 18 85

 


Stammtisch
mit Frau Stamm und Frau Keller
im "La Suite", 9, Cours Sextius,
Mo 10.12.07 von 18 – 20 Uhr


Da dieser Stammtisch in die adventliche Zeit fällt, wollen wir ihn festlich gestalten.
Mit der Zusage des Inhabers dürfen wir unsere eigenen Plätzchen und Weihnachtskreationen mitbringen. An diesem Abend wird neben der üblichen Getränke auch Glühwein angeboten werden!

Der Ausflug des Stammtisches nach Allauch findet am Mittwoch, 09.01.2008 statt.

 


Gottesdienste:

 

Notre Dame de la Seds
Aix-en-Provence:


Sonntag, 09.12.07 um 16:30 Uhr 2. Advent „Rorate“ - anschl.
Begegnung

Montag, 24.12.07 um 16:30 Uhr Weihnachtsgottesdienst
– keine Begegnung

An beiden Gottesdiensten ist die Kirche nur mit Kerzenlicht erleuchtet!


Meyreuil, Haus des Seelsorgers
um 17.00 Uhr
Chemin de Rambert:

Sonntag, 16.12.07 kein Gottesdienst

Sonntag, 23.12.07 4. Adventssontag

Dienstag, 01.01.08 Jahresbeginn

 


Nach den Gottesdiensten in Meyreuil teilen wir ein einfaches gemeinsames Abendessen - jede/r bringt was mit!
Wegen Fahrdienst und Wegbeschreibung kontaktieren Sie uns bitte!


Taradeau um 11.00 Uhr und Le Luc:

Sonntag, 09.12.07 Messe zum 2. Advent in Taradeau
– anschl. Kirchenkaffee


Sonntag, 16.12.07
10.30 Uhr 3. Advent/Jahresabschlussfest der EFA - auf der Base in Le Luc

 

 

Dienstag, 25.12.07
11.00Uhr/ Weihnachtsmesse in Taradeau
-kein Kirchkaffe danch

 


 

 

 


Gemeindebrief Sommer 2007

 

 

 

Rezept für einen gelingenden Urlaub

 

Man nehme ein bis drei Wochen Lebenszeit
und siebe sie gut durch,
um sie von Pflichten und Stress zu befreien.

Etwas Tatendrang vorsichtig unterheben
und mit guter Laune würzen.

Eine Prise Liebe und Nachsicht zugeben.

Das ganze gut verrühren
und dann großzügig mit Gelassenheit bestreuen.

Garnieren mit Dankbarkeit.

Nach dem Tischgebet sofort bewusst genießen,
denn der frisch gebackene Urlaub
ist ein Zeitgeschenk Gottes
und verfällt rasch und unwiederbringlich.

von Anne Weinmann

 


Ihnen und Ihren Angehörigen wünsche ich einen gesegneten Urlaub. Kehren Sie wieder gesund und erholt zu uns in die Provence zurück!
Vielleicht ist die folgende Geschichte von den „Spuren im Sand“ für Sie eine kleine Anregung, um in der Stille einer Sommernacht unter dem Sternenhimmel oder am Strand des Meeres oder eines Sees über Ihre wichtigen Spuren nachzudenken und diese zu fühlen! Wir alle hinterlassen in der Zeit, in den See-len und Herzen unserer Mitmenschen Spuren! Ich wünsche Ihnen auch Zeit und Mut zu Ihrer Spurensuche!

Ihnen Gottes Segen


fr. Peter Arnold, Pfarrer

 

Spuren im Sand


Ein Mann hatte eines Nachts einen Traum.
Er träumte,
daß er mit Gott am Strand spazieren ging.
Am Himmel zogen Szenen aus seinem Leben vorbei,
und für jede Szene waren Spuren im Sand zu sehen.
Als er auf die Fußspuren im Sand zurückblickte,
sah er, daß manchmal nur eine Spur zu sehen war.

Er bemerkte weiter,
daß dies genau zu Zeiten größter Not
und Traurigkeit in seinem Leben so war.

Deshalb fragte er Gott:
„Ich habe bemerkt,
daß zu den traurigsten und schlimmsten Zeiten
meines Lebens nur eine Fußspur zu sehen ist.
Du hast aber versprochen, stets bei mir zu sein.
Ich verstehe nicht, warum du mich da,
wo ich dich am nötigsten brauchte,
allein gelassen hast.“

Da antwortete ihm Gott:
„Mein liebes Kind,
ich liebe dich uns ich würde dich niemals verlassen.
In den Tagen, wo du am meisten gelitten
und mich am nötigsten gebraucht hast,
da, wo du nur eine Fußspur siehst,
das war an den Tagen,
wo ich dich getragen habe...“


Samstag/ Sonntag 23./24. Juni Flugtag auf der Base des Deutsch-Französischen
Heeresfliegerausbildungszentrums
in Le Luc/ VAR

Unsere deutschen Soldaten mit ihren französischen Kollegen der Pilotenschule Tiger/ EFA und der französischen Heeresfliegerschule EAALAT laden zu einem Flugwochenende auf die Base ein. In diesem Jahr feiern sie den 100. Geburtstag des Hubschraubers. Durch dynamische und statische Vorführungen französi-scher und ausländischer Luftfahrzeuge sowie dem Zeigen ihres Know-how, stellen die Heeresflieger ihren Dienst und ihre Arbeit vor. Dazu gibt es auch viele Stände und Ausstellungen. Für Verpflegung ist gesorgt. Eintrittspreis 3 Euro (Kinder bis 18 Jahre frei). Für unsere deutschsprachigen Residenten bie-tet der Flugtag eine gute Gelegenheit, die Arbeit unserer Soldaten besser ken-nen zu lernen.
Base EAALAT/EFA in Le Cannet des Maures bei Le Luc von 10.00 bis 19.00 Uhr

 


Gemeindefest am Sonntag 1. Juli im Garten des Seelsorgers, Chemin de Rambert/ Quartier les Roux in Meyreuil.
Beginn um 16 Uhr und dann 16.30 Uhr
Gottesdienst mit anschließendem Fest.
Anmeldung erforderlich!

Bevor wir uns alle während der Ferien in alle Himmelsrichtungen verstreuen, wollen wir gerne noch zusammenkommen und unser Gemeindefest feiern.
Zuerst im garten miteinander Gottesdienst feiern und dann gemeinsam festen – das ist eine schöne Sache und baut Gemeinschaft!
Dringend suchen wir noch Helfer /Innen – bitte melden Sie sich bei uns!
Damit wir das Fest auch gut vorbereiten können (Einkauf der Grillwürste und Getränke), bitten wir um Anmeldung telefonisch im Büro
oder per Mail. Bitte geben Sie Anzahl der Personen an, und wer was zum Fest beisteuern will (Salate, Quiche, Kuchen).
Koordinieren wird dies Frau Anne Hammes und sich dann bei Ihnen melden! Schon jetzt ganz herzlichen Dank allen die Ihre Hilfe zusagten – wir melden uns bei Ihnen!
Getränke und Würste stehen gegen einen Unkostenbeitrag zur Verfügung! Im Rahmen dieses Festes wollen wir auch Johannes Baur und alle, die uns im Herbst verlassen werden, verabschieden.


Au revoir Johannes und Dankeschön!

 

Ein Jahr vergeht so schnell: schon wieder steht der Wechsel unseres „ADiA-ler“ an!
Im August geht
Johannes Benjamin Baur zurück nach Deutschland zum Studium und sein Nachfolger Robin Wagner steht in Aachen schon in den Startlöchern, um zu uns zu kommen.
Johannes kam, wie die anderen
„ADiA-ler“ gleich nach dem Abi zu uns. Er hat sich mit Begeisterung und Wissensneugier in seine neue Si-tuation schnell eingebracht: in das neue Land Frankreich, die neue Sprache, das neue Lebensumfeld und auch seine neuen Aufgaben. Mit seiner offenen und freundlichen Art gewann er gleich die Herzen der Gemeindemitglieder und der Menschen, die er hier traf. Er engagierte sich mit großem Eifer und Einsatz in die Arbeit des Centre.
Er hat durch seine Aufgabe hier nicht nur viele neue Menschen und Kulturen kennen gelernt, sondern auch viele persönliche Erfahrungen machen dürfen. So wurde er auch mit der schmerzlichen Seite des Lebens konfrontiert durch seine Krankheit, die die Ärzte - Gott sei gedankt - entdeckt und dann auch geheilt haben.
Danke Dir, lieber Johannes, für Deinen Dienst und Einsatz! Ich wünsche Dir einen weiteren guten Weg in Deinem Leben!

Liebe Gemeinde,


meinen Willkommensgruß zum Dienstantritt hatte ich in voller Vor-freude auf meine Zeit in Aix-en-Provence relativ schnell zu Papier gebracht. Heute stehen Abschiedsworte an, und ich muss mich etwas dazu zwingen.
Nun ist es also an der Zeit Abschied zu nehmen von lieb gewonnenen Menschen, einer tollen Stadt und einer wunderschönen Gegend. Ich will’s einfach noch nicht so richtig wahrhaben, dass die Zeit bald um ist. Ich hoffe, dass mir das Loslassen gelingt, zum einen, weil ich vielen von Euch freundschaftlich verbunden bleibe, zum anderen weil ich Euer Wohlwollen und Angenommensein spüre.
Eine bewegte und erfüllte Zeit liegt hinter mir, und ich möchte mich bei allen für ihre Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft bedanken.

Lieber fr. Peter,
Dir danke ich ganz besonders herzlich für das gute Miteinander und Dein Vertrauen.

DANKE für dieses gute Jahr!

Adieu

Ihr / Euer / Dein

Johannes B. Baur

 

 

Auf Wiedersehen und Au revoir an alle,
die wegziehen

Jeder Sommer ist auch für viele Residenten wieder die Zeit eines Neuanfanges. Viele verlassen uns und gehen zurück nach Deutschland oder in ein anderes Land. Ihnen allen wünsche ich Gottes Segen für Ihren weiteren Weg und einen guten „Neuanfang“. Nehmen Sie die Sonne des Midis in Ihrem Herzen mit und leben Sie sich wieder gut ein in Ihrer neuen Umgebung! Alles Gute und au revoir!

Der Posaunenchor aus der Partnerstadt
Tübingen zu Besuch in Aix.

Vom 31.08.07 bis zum 05.09.07 ist der Posaunenchor der Stiftskirche Tübin-gen zu Gast in Aix-en-Provence. Sie wohnen im Bildungshaus der Jesuiten „La Baume“ und werden die Provence besichtigen. Sie wollen auch am Sonntag 02.09.07 in einem Gottesdienst spielen – entweder in der „Cathedrale“ oder bei den Oblaten.

 

Kinderkatechese am Mittwoch 12. September um 15 Uhr in Meyreuil im „Pfarrhaus“ des
Seelsorgers, Chemin de Rambert

Nach der langen Pause der großen Ferien laden wir alle Kinder zur ers-ten Kinderkatechese nach dem Rentrée am Mittwoch, den 12. Sep-tember um 15.00 Uhr in Meyreuil mit Frau Elisabeth Lau-Arnold herz-lichst ein. Neue Kinder sind sehr willkommen!
Da es in Frankreich in den Schulen keinen Religionsunterricht gibt, ist ein solches Treffen der Kinder sehr wichtig: spielerisch sollen sie in den Glauben eingeführt werden und im Feiern miteinander den Glauben entdecken.
Ich bin meiner Schwester sehr dankbar, dass sie uns
mit ihrer großen spirituellen und pädagogischen Erfahrung hilft. Den Kindern macht es übrigens viel Spaß und Freude!

 

 

Gottesdienste:

Sonntag 24.06.07 Gottesdienst mit Taufe
um 10.30 Uhr in St. Jean Bapt., 34 Cours Sextius, Aix-en-Provence

Sonntag 01.07.07 Gemeindefest in Meyreuil
Beginn 16.00 Uhr, um 16.30 Uhr Gottesdienst mit anschl. Fest

Sonntag, 09.09.07 Gottesdienst zum "Rentrée"
um 10.30 Uhr in St. Jean Bapt. – 34 Cours Sextius Aix-en-Provence

Sollten wir eine „neue“ Kirche für uns gefunden haben –
teilen wir es Ihnen sofort mit


Sonntag, 16.09.07 Gottesdienst zum "Rentrée"
in Taradeau

für unsere Soldaten und ihre Familien um 11.00 Uhr anschl. Kirchkaffee

 

 

Katechese:

 

Mittwoch 12.09.07 Kinderkatechese in Meyreuil

Katechese für die Kommunionkinder 2007
zur Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung werden wir gleich nach dem „Rentrée“ einen Elternabend haben.

 

Gottesdienste in Bormes:

Der Sonntagsgottesdienst für die UrlauberInnen ist immer am Montagabend um 19.30 Uhr in der Kapelle „La Ferme“ des Campingplat-zes „Camp du Domaine“ (siehe unsere Homepage) www.centrestock.org

 

fr. Peter Arnold ist abwesend vom 05.07. – 17.07.07/ Priesterweihe und Primiz
und 15.08.07 -03.09.07/ Jahresurlaub.

Den Vertreter erreichen Sie über das „Centre Abbé Franz Stock“ und das Pfarrhaus in Meyreuil.

 

 

 

Gemeindebrief zu Pfingsten 2007

 

 

Pfingsten – Fest der Sendung
des Heiligen Geistes
und Fest der Gründung der Kirche/ Geburtstag der Kirche


Für viele Christen ist der Heilige Geist der unbekannte oder vergessene oder unverstandene Gott - sehr viele können daher leider nichts mit Pfingsten und dem Heiligen Geist in ihrem Leben anfangen!
In der Ostkirche spielt der Heilige Geist eine weitaus größere Rolle: Er ist die Kraft des Gebetes, der Heiligkeit und Frömmigkeit. Und die Eucharistie ist die Gabe des Hl. Geistes.
Seit dem II. Vatikanischen Konzil bitten die Gemeinden der West- Kirchen vor dem Einsetzungsbericht , bei der sog. Wandlung, in der Eucharistiefeier: „ Sende Deinen hl. Geist über diese Gaben Brot und Wein, damit sie uns werden Leib und Blut Christi“
Daher ist es für uns, als Deutschsprachige Katholische Gemeinde, ein schönes Fest, dass wir evangelische Konfirmation gerade an Pfingsten feiern dürfen.
Fünf junge evangelische Christen aus unserer Mitte dürfen zum ersten Mal das Abendmahl empfangen und werden gesegnet. Bei der Konfirmation wie bei der Firmung, bejahen die Jugendlichen ihre Taufe und versuchen aus der Kraft Gottes, ihr Leben zu gestalten.
Für mich ist dieses Fest und das Fest der Erstkommunion die beste Verdeutlichung dessen, was Pfingsten heute ist; Pfingsten ist nichts Vergangenes sondern es ist mitten in unserem Leben. Der Heilige Geist als Kraftquelle Gottes macht unsere Kirche lebendig und geht mit unseren Konfirmanden und Erstkommunionkindern in die Zukunft.
Das zeigen die beiden Bilder des Gemeindebriefes in ihrer Art:
Das Titelbild vorne, die Darstellung des biblischen Berichtes, Fakt in der Vergangenheit, und das Bild auf der Rückseite, modernere Übersetzung ins Heute! Der Heilige Geist als Quelle der Gemeinschaft der Kirche, der auch bei uns heute lebendig ist und wirkt!
Ich lade Sie alle herzlich zur Mitfeier der Konfirmation und der Erstkommunion ein.
Zeigen Sie durch Ihre Anwesenheit im Mitfeiern und Mitbeten, dass Sie die Kinder und Jugendlichen unterstützen und begleiten!
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Pfingstfest.

frère Peter Arnold, Pfarrer

 

 

Herzlichen Glückwunsch zur Eröffnung des Zentrums am 19.05.07 an Bischof Gabriel Mante und Pfarrer Dr. Simon Kofi Appiah

Am Samstag 19.05.07 konnte Bischof Gabriel Mante das Diözesane Bildungs - und Beratungszentrum in Nsuta nach langer Bauzeit einweihen. Mit viel Engagement hat unser Freund und Partner Pfarrer Dr. Simon Kofi Appiah aus dem Nichts dieses wunderbare Zentrum aufgebaut. Ich freue mich mit Kofi und Bischof Mante über diesen Erfolg!
Herzliche Glück – und Segenswünsche! Möge es vielen Menschen dort helfen und ermutigen aus ihrem Glauben Ghana zu gestalten und ein menschenwürdiges menschenwürdiges und glückliches Leben zu führen!
Bischof Mante und Pfarrer Appiah hatten mich zur Einweihung eingeladen, aber da ich keine Vertretung fand und auf der Soldatenwallfahrt in Lourdes war, musste ich leider absagen. Am Einweihungsfest habe ich lange mit Simon Kofi am Telefon geredet und ihm unsere Freude und Glückwünsche vermittelt.
Er grüsst Sie alle und bedankt sich von ganzem Herzen – auch im Namen von Bischof Mante – für Ihre Hilfe, Ihre Unterstützung und Ihr Gebet.

 

 

Pfingstsonntag 27.05.07 um 10.30 Uhr
Konfirmation
durch Pfarrer Roland Martin, Stuttgart
in der Kirche St. Jean Bapt.in Aix-en-Pce

 

Es ist bei uns schon zur Tradition geworden, dass wir, Dank des Engagements meines langjährigen Freundes, Pfarrer Roland Martin von der Markusgemeinde Stuttgart, unsere evangelischen Jugendlichen nach der Ordnung der württenbergischen Landeskirche konfirmieren können.

 


Es sind: Annika Bertling, Sven Bertling Gesa Bertling, Joana Reinecke und Kim Reinecke.

Ihnen und Ihren Familien herzliche Glückwünsche! Begleiten wir unsere Konfirmanden mit unserem Gebet!

 

 

Gottesdienst am 10.06.07 um 10.30 Uhr
Fest der Erstkommunion
in der Kirche St. Jean Bapt. in Aix-en-Pce


Sieben Kinder unserer Gemeinde empfangen am 10.06.07 in der Eucharistiefeier zum ersten Mal den Leib Christi.


Gemeinsam mit ihren Eltern bereiteten sie sich auf diesen Festtag vor. Bei den Gruppentreffen der Kinder, den Treffen der Eltern mit Frau Elisabeth Lau-Arnold, die die Katechese leitete und die Eltern begleitete, und an katechetischen Nachmittagen machten wir uns alle auf den Weg, dieses Geheimnis der Eucharistie zu entdecken. Ich danke den Gruppenmüttern und meiner Schwester für ihren Einsatz und für ihre engagierte Mitarbeit.
Herzliche Glückwünsche den Erstkommunionkindern und ihren Familien! Nehmen wir sie mit in unser Gebet!

 

Mittwoch 13.06.07 um 15.00 Uhr
letzte Kinderkatechese vor den Ferien
in Meyreuil

Unsere Kinder laden wir zur letzten Kinderkatechese vor den großen Ferien mit Elisabeth Lau – Arnold am Mittwoch 13.05.07 nach Meyreuil im Haus des Seelsorgers, Chemin de Rambert/ Quartier les Roux, ein. Neue Kinder sind immer herzlich willkommen!

 

Priesterweihe von frère Benoit Tissot, Fraternität der Apostolischen Mönche
am 03.06.07– in Meyreuil deshalb kein Gottesdienst


Am 03. Juni 07 um 16.00 Uhr wird in der Cathedrale in Aix unser Erzbischof Claude Feidt durch Gebet und Handauflegung fr. Benoit zum Priester weihen. Das ist für seine Familie und seine Mitbrüder der Fraternität eine große Freude.
Herzliche Glück – und Segenswünsche!

Da die Priesterweihe am Nachmittag ist, entfällt in Meyreuil der Sonntagsgottesdienst.

Verabschiedung von Militärpfarrer Georg Klar in Shape/ Belgien am 17.06.07 – daher kein Gottesdienst in Meyreuil

 

Nach langer Zeit als Militärpfarrer im Nato-Hauptquartier Shape/Belgien beendet Pfarrer Klar seinen Dienst als Militärpfarrer. Er war auch zuständig für Le Luc als hauptamtlicher Militärpfarrer. Er half mir sehr, bei der Einarbeitung meines neuen Dienstes als Seelsorger für Le Luc. Ich danke ihm sehr und wünsche ihm Gottes Segen für seine Zukunft. Militärdekan Joachim Simon vom Kath. Militärbischofsamt in Berlin – Zuständiger Dekan für die Militärgemeinden im Ausland – wird ihn verabschieden. Ich werde zu seiner Verabschiedung fahren, da er mir ein wichtiger Mitbruder ist. Also kein Gottesdienst in Meyreuil an diesem Sonntag!


Frühjahrskonzert des Deutschen Frauenchors Aix am Mittwoch 30.05.07
um 18.30 Uhr im Musée des Tapisseries,
Aix-en-Provence

Der Deutsche Frauenchor Aix (DFA) lädt zu seinem Frühjahrskonzert am Mittwoch 30.05.07 nach Aix ins „Musée des Tapisseries“ ein. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Mozart, Brahms, Schumann mit Liedern vom Monat Mai, von Liebe und Leid. Musikalische Leitung hat Frau Sibylle Devésa, Aix. Herzliche Einladung!

 

 

 

 


fr. Peter ist vom 05. Juli bis 18. Juli 2007 zur Priesterweihe von Herrn Stefan Karbach in Neresheim. Herr Karbach war damals sein zweiter Zivi in St. Maria, Stgt. – das „Pfarrhaus“ in Meyreuil und „Centre Abbé Franz Stock“ sind aber immer besetzt!


Nächster Gemeindebrief zum Juli 2007Anfang September.


 



 


 

 

 

 

 

Auferstehung erleben
von Wunibald Müller

In einem Lied besingt Reinhard Mey die Rückkehr seiner Freundin. Er vergleicht dabei die Gefühle, die er empfindet mit Ostergefühlen. Wenn man Reinhard Mey zuhört, spürt man jene Gefühle regelrecht. Sein Lied klingt tatsächlich wie ein Alleluja, das der Tiefe des Herzens entströmt.
Als ich vor vielen Jahren in Jerusalem studierte, traf unsere Studentengruppe am Morgen des Osterfestes den Orthodoxen P. Johannes Düsing, einen leiden-schaftlichen Vermittler zwischen katholischer Kirche und den orthodoxen Kirchen Jerusalems.
Er begrüßte uns, die wir noch nicht so richtig ausgeschlafen hatten, mit einem frohen „Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaft auferstanden!". Da spürte man nicht weniger als bei Reinhard May die tiefe, innere Freude darüber, dass Christus, der tot war, wieder unter uns weilt, zurückgekommen ist.


Ich bin inzwischen vielen Menschen begegnet, die Ostern aus ganzem Herzen heraus erleben, die in sich ein großes Glücksgefühl spüren, wenn sie von Freude erfüllt in der Osternacht sin-gen „Alleluja, Jesus lebt, Jesus lebt, Alleluja, Jesus lebt". Andere wieder blei-ben innerlich unberührt
Will ich Ostern erleben, müssen meine Gefühle mit einbezogen werden. Der Resonanzboden in mir, der für Gefühle empfänglich ist, muss dafür bereitet sein. Er darf nicht zu gestellt sein durch zu viel Nachden-ken, Analysieren, Theoretisieren. Alles hat seine Zeit, auch das Nachdenken und Analysieren.
Hans Küng spricht viel davon, wie wichtig es sei, vernünftig zu glauben. Das bedeutet mir viel. Was uns aber oft fehlt, ist die angemessene Berück-sichtigung der Gefühlsseite.

Dann findet meine Auferstehung statt

Manchmal scheitert das Erfahren von Ostern, weil ich an der Oberfläche bleibe, weil ich den Gang in die Tiefe bisher vermieden habe, weil ich dachte, ich könne den Himmel jetzt schon kosten, ohne den Vorgeschmack der Hölle erfahren zu haben.
Es befremdet mich, wenn ich einen bekannten Schlagersänger singen höre, dass er sich nach der Liebe pur sehnt. Ich weiß nicht, was er sich darunter vorstellt. Ich fantasiere aber, dass er die heile Liebe meint, die nur zärtlich, wohltuend, erhaben ist, die Schmerz, Trauer. Enttäuschung, Verzweiflung nicht kennt. Das erinnert mich an Seelsorger oder Psycho-therapeuten, die den Eindruck erwecken, dass ein spiritueller Weg, ein psychotherapeutischer Prozess eine sanfte Angelegenheit sei, bei der man sich die Hände nicht schmutzig macht, wo es möglich ist, direkt, unmittelbar Glückseligkeit zu erfahren oder den Himmel zu erreichen. Menschen, so der amerikanische Philosoph und Psychotherapeut Rollo May, erreichen den Himmel nur über die Hölle.
Selbst für einen rein weltlichen Himmel gilt das. Die Agonie, das Erschrecken, die Traurigkeit sind not-wendiges Präludium für die Erfahrung von Aufer-stehung. Ostern geht der Karfreitag voraus, der Er-fahrung von Auferstehung geht der Tod, die Erfahr-ung von Sterben voraus.
Schließlich können auch Vollkommenheitsansprüche oder Allmachtsphantasien mich davon abhalten, echte Freude zu empfinden, Ostern wirklich auszu-kosten. Die felix culpa, die glückliche Schuld, von der im Exultet der Osternacht die Rede ist, gestehe ich mir dann selbst nicht zu. Solange ich mir aber die Annahme meiner selbst verweigere, mich nicht so wie ich bin, anzunehmen vermag, auch in meiner Unvollkommenheit, bleibt etwas in mir tot. Erst wenn ich mich bedingungslos annehmen kann, öffnet sich das Grab, in das ich mich selbst, mein Innerstes, eingesperrt habe. Dann werde ich befreit. Dann findet meine Auferstehung statt. Dann spüre ich, dass ich wertvoll, liebenswert bin. Dann vernehme ich in mir einen vielstimmigen Chor, der mindestens so wunderbar klingt wie Händels Messias. Dann erlebe ich Auferstehung, dann erfahre ich Ostern.

Aus:Wunibald Müller, Auferstehung erleben in Anzeiger für die Seelsorge Heft 3/2006

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Osterfest!

Erleben Sie immer wieder täglich
ein Stück „Auferstehung“ !
Auch lade ich Sie herzlich ein mit uns
in Aix-en-Provence
oder in Bormes-les-Mimosas
die Karwoche zu feiern.


fr. Peter Arnold
, Pfarrer

 


Kinderkatechese

mit Elisabeth Lau-Arnold

am
19.04.06
14.06.06
20.09.06

um 10.00 und 15.00 Uhr im

und Elisabeth Lipa
am
10.05.06 nur um 15.00 Uhr


jeweils im „Pfarrhaus“ in Meyreuil, Chemin de Rambert


Es ist gut, dass die Kinderkatechese schon ihren festen Platz in unserem Gemeindeleben gefunden hat!
Neue Kinder und Eltern sind immer herzlich willkommen!



Anmeldung zur
Erstkommunion und Konfirmation


Zur Planung der Vorbereitung auf die Feier der Erstkommunion für unsere katholischen Kinder bitten wir um sofortige Anmeldung .

Bei Bedarf findet auch wieder eine Vorbereitung der Konfirmation durch Pfarrer Roland Martin für unsere evangelischen Kinder statt.

Bis jetzt gibt es noch keine konkreten Anmeldungen; daher auch noch kein festes Datum für die Feier der Erstkommunion.

Der Termin für eine Konfirmation müsste längerfristiger mit Pfarrer Martin aus Stuttgart abgesprochen und geplant werden, deshalb melden Sie sich bitte einfach bei uns!


 

 

 

Termine zum Vorplanen und Reservieren:

 

Gemeindefest
Samstag 17.06.06 ab 16.00 Uhr

im Garten des "Pfarrhauses" in Meyreul

 

Gemeindeausflug
16. oder 17.09.06/ ganztägig

 

 

Seelsorgebeirat für unsere „Gemeinde“ – ein wichtiger Schritt für eine Gemeinschaft


Eine wachsende Gemeinde, von Menschen aus verschiedenen Gegenden und Kultu-ren, soll, will sie eine Gemeinschaft werden, langsam zusammen-wachsen.
Daher ist es gut, wenn mehrere aus dieser Gemeinschaft mit dem Seelsorger zu-sammen nachdenken, planen und koordinieren – das schafft ein Wir-Gefühl und ge-meinsame Verantwortung.
Aus diesem Grund wurde ein "Seelsorgebeirat" ge-gründet als offenes Gremium!
Wer mitarbeiten will, ist herzlich willkommen! Wird das Gremium zu groß , wird es in verschiedene Grup-pen für die Arbeit aufgeteilt!

Bisher sind im Gremium vertreten

Anita Bauer, Antje Chevalaz, Irmi Dahm, Brigitte Dörhöfer, Anna und Rolf Fessmann, Gabi und Norbert Fiegehenn, Renate und Wener Geisinger,Sybille Haase-Kriegel, Marita Heesing, Prof. Dr. Jörg Hoppe, Petra und Udo Kanzler, Anne Litaudon, Kathi Schindler, Alexandra Schleyer-Lindemann, Pauline Simoncelli.

Das Gremium hat sich bisher zwei Mal getroffen und in ihrer letzten Sitzung u.a. die Termine der Gottesdienste und Veranstaltungen festgelegt!
Alle waren dafür 2-3 Mal im Jahr zu tagen, um die wichtigsten Angelegenheiten zu planen und auch zu organisieren.
Gemeinsam überlegten wir, warum unsere Gottes-dienste in den letzten Monaten so wenige ange-sprochen haben. Es gibt sicher verschiedene Gründe dafür.
Vielen Möglichkeiten spürten wir nach und am Ende beschlossen wir einen Versuch:
Künftig werden wir ab Palmsonntag zwei Gottes-dienste im Monat in der Kirche Jean Baptiste in Aix feiern - einmal vormittags und einmal nachmittags – im Wechsel.

Für die Seelsorge wollen wir verschiedene Arbeitsgruppen gründen: anfangen soll es mit dem Partnerschaftsausschuss , danach dem Verwaltungs-ausschuss etc - Neue MitarbeiterInnen sind herzlich willkommen. - bitte melden Sie sich bei fr. Peter – Es soll ein klar umschriebenes und begrenztes Engage-ment sein!

Das Gremium regte auch an, dass im Gemeindebrief die Gemeindemitglieder befragt werden sollen, was Sie eigentlich von einer Gemeinde wünschen, welche Initiativen, offene Gruppen oder Treffen angeregt und organisiert werden sollen z. B. einen Bibelkreis, einen Meditationskreis, einen Glaubensgesprächkreis, einen Konversati-onskreis in französischer Sprache u.ä.

Für Rückmeldungen und Anregungen sind der Beirat und ich sehr dankbar!

Ich wurde auch vom Gremium ermutigt, nach MitarbeiterInnen zu fragen.
Bedingt durch die Pastoral bleibt die Buchhaltung liegen – Daher meine Anfrage: Wer hätte Lust und Zeit - sei es von zuhause oder bei uns im Büro, unsere Buchführung zu machen?

Wer hilft mit beim Gemeindefest? Beim Einkaufen, Planen , Herrichten etc....
Bitte melden Sie sich bei uns! Auch hier gilt für mich – ein begrenzter Einsatz und nicht das alte Prinzip, das oft in den Gemeinden gelebt wird, man reicht einen Finger und dann wird die ganze Hand genommen. Als Gemeinschaft sind wir für jede Hilfe – mag sie noch so klein sein . – sehr dankbar!

Haben Sie Anregungen oder Wünsche an uns, haben Sie Mut es uns wissen zu lassen: sprechen Sie einfach ein Mitglied des Seelsorgebeirates oder mich direkt an. Herzlichen Dank!

 

 

Einladung zur Kaffeerunde

Wir laden unsere SeniorInnen zu einer gemeinsamen Kaffeerunde ein und hoffen, dass möglichst viele wieder dazu kommen können.

Wir treffen uns am

Mittwoch, dem 26.04.06 und 24.05.06 um 1500 Uhr
vor dem Restaurant Flunch,

neben dem Office de Tourisme (an der Rotonde).
bei hoffentlich schönem Wetter.

Wir freuen uns schon auf einen gemütlichen Plausch.
Renate Geisinger

 


Deutsch-französischer Stammtisch

Fanette Stamm und Ludgera Keller laden einmal monatlich zu einem Stammtisch ins Restaurant „ Pain Quotidien“ ein!
Er findet statt
am 11.04.06; 09.05.06;13.06.06
von 18.00 bis 19.30 Uhr.

Das Restaurant befindet sich auf dem „Place Richelme“ in Aix / auf dem Platz bei der Post ist ein Wildschweindenkmal! Infos bei F. Stamm Tel. 04 42 23 47 08 und L. Kel-ler Tel. 04 42 54 23 28

 

 


 

 



 


 

 

 

 

 

 


 

 

 


 

 

 


 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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Seelsorge für Touristen   Inhalt   Abbé Franz Stock